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Bericht von Jinmil2006 über Caesar 3
Veröffentlicht am 27.10.11 - 21:18 Uhr
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Der Autor benotete das Produkt Caesar 3 mit der Note: 1
Empfehlenswert? Ja
Bericht:
Bei unserem letzten Umzug ist mal wieder ein Pc
Spiel zum Vorschein gekommen, das ich schon seit mehreren Jahren besitze, an das ich aber schon lange nicht mehr gedacht hatte: Caesar III. Seit ich es nun wieder mal ausgegraben habe, war es schon einige Male im Einsatz.
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TECHNISCHE DATEN IM ÜBERBLICK 


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Name: Caesar III
Hersteller: Sierra
Erscheinungsjahr: 1999
damaliger Preis: circa 30 Euro
Systemvoraussetzungen:


Windows 95/98


Pentium 90


16 MB Ram


150 MB freier Festplattenspeicher
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GRUNDSÄTZLICHES 


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In Caesar III geht es genau wie bei seinen Vorgängern und Nachfolgern darum, eine Stadt im römischen Imperium zu errichten und zu verwalten. Der Spieler ist als Herrscher einer Stadt im römischen Reich direkt dem Kaiser Caesar unterstellt, der dem Spieler je nach Schwierigkeitsstufe in jeder Stadt bestimmte Ziele stellt, die es zu erfüllen gilt.
In einem Tutorial bekommt man die wichtigsten Grundlagen des Spiels erklärt. Man kann sich dann entscheiden, ob man in einem Art Karriere
Modus verschiedene Level durchlaufen möchte oder ob man im Städtebau
Modus nach einer Stadt mit bestimmten Aufgaben suchen möchte. Für den Anfang empfiehlt es sich, den Karriere
Modus zu durchlaufen, da dieser mit recht einfachen Aufgaben beginnt. Der Karriere
Modus beinhaltet insgesamt 10 Level, die unterschiedliche Herausforderungen an den Spieler stellen und die
wie bereits angedeutet
in ansteigendem Schwierigkeitsgrad aufeinander aufbauen. Bei den ersten Herausforderungen werden auch noch nicht alle Gebäude benötigt, was den Überblick am Anfang doch etwas erleichtert. In einigen Levels kann man zwischen einer friedlichen und einer kriegerischen Missionen wählen. Die 10 Level sind nach römischen Ämtern geordnet, was ich recht witzig finde:
Bürger
Sekretär
Ingenieur
Architekt
Quaestor
Prokurator
Aedil
Praetor
Konsul
Prokonsul
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DIE ZIELE 


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Die Gegebenheiten sind vollkommen unterschiedlich: es gibt Regionen mit wenig und Regionen mit vielen Nahrungsmitteln, es kommen sowohl friedliche also auch kriegerische Missionen vor und die Ressourcen sind unterschiedlich verteilt.
Die Ziele sind aber in jedem Level ähnlich aufgebaut. Das Niveau, das man in einzelnen Bereichen erreichen muss, wird durch 2 Faktoren vorgeben: zum einen ist in jeder Mission eine bestimmte Bevölkerungszahl zu erreichen, zum anderen gibt es vier Säulen, bei denen je nach Level unterschiedliche Wertungen (zwischen 0
100) erreicht werden sollen. Die Säulen sollen die vier Bereiche Kultur, Wohlstand, Frieden und kaiserliche Gunst darstellen.
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WOHNUNGSBAU 


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Will man Wohngebäude erstellen, muss man zunächst freie Parzellen aufstellen. Diese müssen wie alle anderen Gebäude auch an der Straße liegen. Ziehen dann Einwohner in die Parzelle, müssen nach und nach verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden, um die Entwicklung des Hauses voranzutreiben. Klickt man mit der rechten Maustaste ein Wohngebäude an, so wird zum einen angezeigt, auf welchem Gebäudestatus sich das Wohnhaus befindet und zum anderen, welche Voraussetzungen gegeben sein müssten, um die nächste Stufe zu erreichen. Solche Voraussetzungen können entweder bestimmte Waren sein, die im Haus benötigt werden oder aber bestimmte Dienstleistungen, die die Bewohner des Hauses gerne nutzen würden. Will man nun, dass sich das jeweilige Gebäude weiter entwickelt, muss man die jeweiligen Bedürfnisse befriedigen
aber Achtung, verliert ein Gebäude diese Voraussetzungen wieder, weil zum Beispiel eine bestimmte Ware ausgeht, dann sinkt das Gebäude wieder in seinem Status ab.
Mit aufsteigendem Status wachsen die Gebäude außerdem auch
vorausgesetzt sie haben genug Platz dazu. Während ein Zelt noch ein Feld einnimmt, besteht ein Palast hingegen aus vier Feldern. Auf dem Weg vom Zelt zum Palast müssen mehreren Stufen überschritten werden. Insgesamt gibt es 7 Stufen, wobei die einzelnen Stufen jeweils in die 3 Unterstufen “klein”, “mittel” und “groß” unterschieden werden.
Die 7 Hauptstufen heißen:
Zelt
Hütte
Haus
Casa
Insula
Villa
Palast
Umso höher ein Gebäude in der Stufung fortgeschritten ist, desto anspruchsvoller werden die Bedürfnis der Bewohner
dafür zahlt ein Palastbewohner aber auch höhere Steuern als ein Zeltbewohner. Außerdem steigt mit der Qualität der Wohngebäude auch der Wohlstand, was sich positiv auf die zu erreichenden Zielwertungen auswirkt.
Um den Status eines Wohngebäudes zu steigern, braucht es oftmals zusätzliche Gebäude, die zum Beispiel für Unterhaltung oder Bildung sorgen.
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GEBÄUDE 


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ALLGEMEINES
Die verschiedenen Gebäude haben unterschiedliche Größen, in der Regel 1 bis 9 Felder. Forts, Kolosseum, Senat und Hippodrom sind sogar noch größer. Alle Gebäude brauchen einen Zugang zur Straße, manche Gebäude müssen zusätzlich an bestimmten Stellen errichtet werden, zum Beispiel Farmen auf Farmland und Docks am Fluss bzw. am Meer. Der Bau aller Gebäude kostet Geld, je nach Größe der Gebäude ist der Preis unterschiedlich hoch. Da die finanziellen Mitteln zu Beginn in der Regel recht knapp sind, sollte man sich gut überlegen, welche Gebäude man sofort braucht und welche noch warten können. Durch das Anklicken der Wohngebäude mit der rechten Maustaste erfährt man, welche Gebäude die Anwohner in der nächsten Zeit benötigen. Unterhaltungs
und Bildungseinrichtungen verlangen die Bürger erst, wenn die Nahrungsmittelversorgung und die religiösen Zugänge gesichert sind. Und auch dann muss es nicht gleich das Hippodrom sein, da ein einfaches, kleines Theater für den Anfang auch ausreicht. Man muss beim Bauen nur bedenken, genügend Platz zu lassen, damit die größeren Gebäude später noch eingefügt werden können.
Die meisten Gebäude brauchen zum Funktionieren ihres Betriebs eine bestimmte Anzahl von Arbeitskräften. Die Menge an benötigten Angestellten ist von Gebäude zu Gebäude verschieden
die meisten Gebäude benötigen 5, 10 oder 20 Angestellte. Das Hippodrom braucht mit 150 Arbeitskräften mit Abstand die meisten Angestellten. Wenn in einem Gebäude nicht ausreichend viele Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, kann die Arbeit nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden. Deshalb ist es wichtig, immer dafür zu sorgen, dass genügend Arbeitskräfte in der Nähe wohnen. Wie viele Arbeitskräfte aktuell in einem bestimmten Betrieb beschäftigt sind, erfährt man, wenn man diesen mit der rechten Maustaste anklickt.
GESUNDHEITSEINRICHTUNGEN
Mithilfe der Gesundheitseinrichtungen soll Krankheiten vorgebeugt und für ein gutes Lebensgefühl der umliegenden Anwohner gesorgt werden. Auch die Gesundheitseinrichtungen werden zum Ausbau der Wohnhäuser benötigt. Außerdem kann eine fehlende medizinische Versorgung auch dazu führen, dass ganze Straßenzüge ausgerottet werden. Fängt sich ein Wohngebäude eine Krankheit ein, erscheint über diesem ein Totenkopf und das Gebäude brennt nieder.
Barbier:
Der Barbier sorgt dafür, dass die umliegenden Bewohner von überflüssigen Haaren befreit werden.
Badehaus:
Im Badehaus können sich die Anwohner erfrischen, entspannen und auch sauber halten.
Arzt:
Der Arzt sorgt für die gesundheitliche Zufriedenheit der Umgebung
Krankenhaus:
Auch das Krankenhaus setzt sich wie der Arzt für einen guten Gesundheitszustand der Bürger ein. Das Krankenhaus verfügt allerdings natürlich über mehrere Ärzte und hat somit ein größeres Einzugsgebiet als der einzelne Arzt. Ab einem bestimmten Gebäudestatus verlangen die Bewohner aber ohne hin nach beiden: Arzt und Krankenhaus.
RELIGIÖSE EINRICHTUNGEN
Es gibt 3 verschiedene Arten religiöser Einrichtungen:
Orakel (für den Bau werden 2 Wagenladungen Marmor benötigt)
kleine Tempel
große Tempel (für den Bau werden 2 Wagenladungen Marmor benötigt)
Orakel dienten im Altertum zur Vorhersage der Zukunft, in Caesar III haben sie eigentlich keine Funktion. Die Wohnhäuser stehen zwar gerne in der Nähe von Orakeln, aber einen Zugang zum Orakel erhalten die Häuser dadurch nicht. Anders ist es bei den Tempeln. Tempel sind für die Entwicklung der Häuser nach den Nahrungsmitteln der zweitwichtigste Faktor. Anfangs genügt den Anwohnern noch der Zugang zu einem Tempel, später im gehobenen Status verlangen die Bewohner nach verschiedenen Gottheiten. Beide Tempelsorten, groß und klein, gibt es jeweils in 5 Ausführungen für die 5 unterschiedlichen Götter:
Ceres
Göttin der Landwirtschaft
Neptun
Gott der Seefahrt
Merkur
Gott des Handels
Mars
Gott des Krieges
Venus
Göttin der Liebe
Es ist beim Bau der Tempel darauf zu achten, dass alle Götter gleich behandelt werden. Es sollten also immer gleich viele Tempel in der gleichen Größe gebaut werden. Neben den Tempeln verlangen die Gottheiten zudem, dass sie regelmäßig gefeiert werden.
Fühlen sich die Götter nicht ausreichend geehrt, dann können sie mitunter richtig böse werden: Ceres zerstört die Ernte, Neptun lässt sämtliche Boote sinken, Merkur verhindert einen guten Handel, Mars stiftet einige Bürger zu Unruhen und Aufständen an und Venus sorgt für eine schlechte Stimmung im Volk. Wenn die Götter zufrieden sind, kann es aber auch zu Segnungen kommen, die sich positiv auf die Entwicklung der Stadt auswirken.
Tempel und Orakel gefallen den Einwohner optisch sehr gut
sie können deshalb direkt in der Wohngegend gebaut werden.
BILDUNGSEINRICHTUNGEN
Schule, Bibliothek und Akademie:
Die Bildungseinrichtungen Schule, Bibliothek und Akademie reichen zunächst in einzelner Form aus
ab einem bestimmten Gebäudelevel verlangen die Einwohner aber nach verschiedenen Bildungseinrichtungen. Palastbewohner möchten letztendlich Anschluss zu allen drei Einrichtungen haben. Bildungseinrichtungen steigern den Kulturstatus der Zielwertungen.
Missionsposten
In manchen Missionen kommen auch Eingeborene vor. Diese müssen dann in Zaum gehalten werden
denn ansonsten sind sie aufständisch. Durch Missionsposten kann man sie aber recht gut unter Kontrolle halten.
UNTERHALTUNGSEINRICHTUNGEN
Die Unterhaltungseinrichtungen sollen für Abwechslung und gute Stimmung sorgen. Gleichzeitig steigern sie ebenfalls die Kulturwertung. Es gibt vier verschiedene Theater, die jeweils ein Zusatzgebäude benötigen, in dem die geeigneten Schausteller ausgebildet werden. Die Häuser zwischen Theater und Zusatzeinrichtung haben den besten Zugang, da zwischen diesen Gebäuden reger Verkehr herrscht.
Theater
Künstlerkolonie:
Ein kleines Theater reicht zunächst vollkommen aus, erst mit steigendem Gebäudelevel werden größere Unterhaltungseinrichtungen notwendig. Allerdings benötigt man zusätzlich zum Theater noch eine Künstlerkolonie, die die nötigen Schauspieler ausbildet.
Amphitheater
Gladiatorenschule:
Die zweitgrößte Unterhaltungseinrichtung ist das Amphitheater, in dem Gladiatorenkämpfe stattfinden. Zusätzlich zum Amphitheater wird deshalb auch noch eine Gladiatorenschule benötigt.
Kolosseum
Löwenhaus:
Im Kolosseum werden neben Gladiatorenkämpfen außerdem auch noch Löwenkämpfe ausgeübt. Deshalb wird auch zusätzlich ein Löwenhaus benötigt.
Hippodrom
Wagenbauer:
Das Hippodrom kann in jeder Stadt nur einmal gebaut werden. Im Hippodrom finden Pferderennen statt, vorausgesetzt es wurde zusätzlich noch ein Wagenbauer errichtet, der die nötigen Pferdewagen liefert.
VERWALTUNGSGEBÄUDE
Senat:
Der Senat wird benötigt, um die Steuererhebung überhaupt erst möglich zu machen. Fährt man mit dem Cursor auf den Senat werden in einem Fenster die wichtigsten Informationen zur Stadt in der Übersicht gezeigt. In der Umgebung des Senats fühlen sich Wohnhäuser in der Regel sehr wohl.
Forum:
Im Forum arbeiten die Steuereintreiber. Möchte man ausgiebig Steuern einnehmen, sollte man ausreichend viele Foren bauen. Der Steuersatz lässt sich im Menü einstellen und jederzeit auch während des Spiels ändern.
Haus, Villa und Palast des Gouverneurs:
Um die Gegend zu verschönern, kann man Gebäude des Gouverneurs in das Wohngebiet bauen. Diese benötigen keinen Wasseranschluss und verbrauchen auch keine Arbeitskräfte. Einen direkten Zugang zu Straße brauchen sie dennoch.
kleine, mittlere und große Statuen:
Statuen dienen einzig und allein der Verschönerung der Stadt. Sie brauchen weder Wasseranschluss noch Straßenzugang und beschäftigen außerdem auch keine Arbeitskräfte.
INGENIEURGEBÄUDE
Garten:
Gärten sind ebenso wie die Statuen zur Verschönerung gedacht. Allerdings können Gärten wachsenden Wohnhäusern weichen, während Statuen verhindern, dass sich ein Haus auf diesem Feld ausbreitet.
Platz:
Auch Plätze dienen ästhetischen Zwecken. Plätze werden über die Straße gesetzt
diese erscheint dann in bunten Farben und Mustern.
Ingenieursposten:
Ingenieure sind für die Statik zuständig. Alle Gebäude benötigen deshalb Zugang zu einem Ingenieursposten
haben sie diesen nicht, stürzen sie über kurz oder lang ein.
Niedrige Brücke und Schiffsbrücken:
Zur Überquerung der Gewässer werden Brücken benötigt. Damit die Bewohner die Brücken überqueren können, braucht diese auf beiden Seiten einen direkten Anschluss an die Straße. Bei Gewässern, in denen keine Schifffahrt stattfindet, reichen niedrige Bücken vollkommen aus. Ansonsten werden natürlich Schiffsbrücken benötigt, damit die Schiffe nicht behindert werden.
Werft:
Werft wird in jedem Gewässer nur eine gebraucht. Diese reicht vollkommen aus, um alle nötigen Fischerboote für sämtliche in diesem Gewässer liegenden Kais zu bauen. Die Werft muss logischerweise direkt am Wasser liegen.
Kai:
Auch die Kais liegen direkt am Wasser
schließlich fahren von hieraus die Fischer mit ihren Booten hinaus. Die gefangenen Fische werden dann in das nächste Silo transportiert.
Dock:
Docks sind für alle Handelswege notwendig, die über den Wasserweg verlaufen. Logischerweise muss auch das Dock direkt am Fluss bzw. Meer liegen, denn hier sollen ja die Handelsschiffe anlegen. Die Waren, die am Dock verkauft werden, sollten nicht allzu weit entfernt davon gelagert werden
denn sonst kann es mitunter vorkommen, dass der lange Ladeweg den Handel blockiert.
SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Sicherheitseinrichtungen werden nur in kriegerischen Missionen benötigt. Dies wird dann schon im Vorspann des jeweiligen Level angekündigt.
Mauer:
Mauern können zum Schutz um die ganze Stadt gebaut werden. Allerdings bilden die Mauer kein unüberwindbares Hindernis. Sie verschaffen nicht viel mehr als Zeit. Außerdem können die Mauern zweireihig gebaut werden, wodurch es möglich wird, dass Soldaten auf der Mauer Patrouille laufen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn man mindestens einen Turm in die Mauer integriert hat.
Turm:
Türme brauchen wie alle anderen Gebäude auch einen Zugang zur Straße. Oben auf dem Turm wird ein großer Bogen aufgestellt, der dann bei Bedarf mit Pfeilen auf die Feinde schießt. Außerdem gehen vom Turm aus mehrere Wachleute auf der Mauer Patrouille. Wenn man eine bewachte Mauer haben möchte, muss man also auf jeden Fall einen Turm bauen.
Wachzimmer:
Das Wachzimmer kann genau wie der Turm in die Stadtmauer integriert werden. Allerdings hat das Wachzimmer anders als der Turm einen Durchgang für eine Straße. Man kann das Wachzimmer also sehr gut als eine Art Stadttor nutzen. Dadurch wird dann die Stadtmauer nicht unterbrochen, wodurch die Patrouille nicht gestört wird.
Präfektur:
Die Präfekten sorgen bei ihrem Rundgang für den Brandschutz. Kommt es trotzdem mal zu einem Brand, greifen sie beherzt ein und löschen den Brand.
Fort:
Im Fort werden die Heere untergebracht. Es gibt 3 verschiedene Arten von Heeren: Legionäre, Reiterheer und Wurfspeertruppe. Während die Legionäre zur Ausbildung ihrer Rekruten Waffen benötigen, kommen die Reiterheere und Wurfspeertruppen auch ohne Waffen aus. Zu Beginn reichen meist unbewaffnete Truppen aus, bei schwierigeren kriegerischen Missionen kann aber auch mal die Ausbildung von Legionären nötig werden. Pro Stadt können 6 Forts aufgestellt werden. Und in schweren Kriegsjahren kann man die auch gut gebrauchen. Die Heere lassen sich über ein Fenster steuern, das man per Mausklick auf das jeweilige Heer aufrufen kann.
Kaserne:
In der Kaserne werden neue Truppen ausgebildet, sobald in einem Fort der Stadt Bedarf dazu besteht.
Militärakademie:
Die Militärakademie soll die Ausbildung der Truppen verstärken und verbessern. Besonders bei schweren kriegerischen Herausforderungen kann die Militärakademie den kleinen, aber feinen Unterschied machen.
INDUSTRIELLE GEBÄUDE
Industrielle Gebäude sind den Anwohnern grundsätzlich ein Schandfleck im Auge. Man sollte also genug Platz zwischen Industrie
und Wohngebiet halten
zu viel darf es aber auch nicht sein, da sonst die Arbeitsstätten keine Arbeitskräfte finden.
Farmen:
Farmen müssen auf spezielles Ackerland gebaut werden, das man am gelblich schimmernden Boden erkennt. Es gibt insgesamt vier verschiedene Lebensmittel, die auf Farmen erzeugt werden können: Schweine, Weizen, Gemüse und Obst. Außerdem gibt es noch zwei weitere Farmtypen, und zwar zur Herstellung von Reben und Oliven. Aus Reben kann Wein, aus Oliven kann Öl gefertigt werden. Jedoch sind dazu spezielle Werkstätten notwendig.
Rohmaterial:
Unter dem Begriff Rohmaterial werden Tongruben, Sägewerke, Marmorsteinbrüche und Eisenminen zusammengefasst. In diesen Arbeitsstätten werden die jeweiligen Rohstoffe gewonnen, die entweder direkt verkauft werden können oder zu verschiedenen Produkten verarbeitet werden können.
Werkstätten:
Insgesamt fünf verschiedene Produkte können in Werkstätten produziert werden: Waffen aus Eisen, Wein aus Reben, Öl aus Oliven, Möbel aus Holz und Geschirr aus Ton.
Markt:
Wie im wahren Leben verkauft der Markt die verschiedenen Waren, allerdings mit dem Unterschied, dass Caesars Bewohner von ihrer Marktfrau beliefert werden. Die Marktfrauen müssen zuerst die Lebensmittel im Silo bzw. die anderen Waren im Lagerhaus holen und sie dann an die umliegende Kundschaft verteilen.
Silo:
Im Silo werden die geernteten und gekauften Lebensmittel gelagert. Von dort aus holt sich die Marktfrau ihre Waren. Der Bau eines Silos ist also unverzichtbar. Klickt man das Silo mit der rechten Maustaste an, kann man angeben, ob bestimmte Lebensmittel nicht angenommen werden sollen.
Lagerhaus:
Im Lagerhaus werden die Waren gelagert. Lebensmittel können hier zwar zu Import
und Exportzwecken zwischengelagert werden, aber die Verteilung der Nahrungsmittel in der Stadt verläuft nur über die Silos und Märkte. Wenn man die Lagerhäuser mit der rechten Maustaste anklickt, kann man einstellen, welche Waren angenommen werden sollen und welche nicht. Es ist empfehlenswert, pro Lagerhaus nur eine allerhöchsten zwei Arten von Waren anzunehmen, da die Verteilung sonst schwer zu gewährleisten ist.
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DIE WASSERVERSORGUNG 


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Im Anfangsstadium reicht es den Bewohnern der Häuser bzw. Zelte, wenn sie Zugang zu einem Ziehbrunnen haben. Bei Häusern, die sich weiter entwickeln sollen, sollte man allerdings gleich an eine anständige Wasserversorgung denken, denn zum einen reichen die Ziehbrunnen nicht lange aus und zum anderen braucht man für eine anständige Wasserversorgung relativ viel Platz. Wenn man erst mal zu eng gebaut hat, ist nicht mehr genügend Platz für Reservoir, Aquädukt und Brunnen. Die Reservoirs, die als Wasserspeicher dienen, müssen entweder direkt am Wasser, also am Fluss oder See, gebaut werden oder über Aquädukte mit einem anderen vollen Reservoir verbunden werden. In der Nähe eines gefüllten Reservoirs können dann beliebig viele Brunnen angeschlossen werden.
Sowohl Aquädukte als auch Reservoirs sind ästhetisch gesehen nicht gerade beliebt bei den Anwohnern. Man sollte beim Bauen also darauf achten, dass die Wohnhäuser nicht zunahe daran liegen oder zumindest durch Gärten oder Statuen noch etwas davor abgeschirmt werden. Nur in einer schönen Umgebung kann ein Palast gedeihen.
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SPIELVERLAUF 


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INSTALLATION UND ANLEITUNG
Ich hatte Caesar III inzwischen schon auf mehreren Rechnern installiert und die Installation verlief immer schnell und problemlos. Im Booklet wird die Installation ausführlich beschrieben, was meiner Meinung nach eigentlich nicht notwendig gewesen wäre.
Eine Spielanleitung ist im Booklet allerdings nicht enthalten. Das Tutorial hilft bei der ersten Orientierung. Weitere Fragen können sich klären, wenn man die Hilfsanweisungen im Spiel liest. Diese findet man zum Beispiel in den Gebäudefenstern, die sich öffnen, wenn man ein Gebäude mit der rechten Maustaste anklickt. Die Hilfsanweisungen verstecken sich unter dem Feld mit dem Fragezeichen. Hier findet man unter anderem Hinweise zum richtigen Bau und Betrieb der jeweiligen Gebäude. Will man sich schon vor dem Bau über bestimmte Gebäudetypen informieren, kann man diese auch im umfassenden Hilfsmenü suchen. Das war mir ehrlich gesagt zu aufwendig, deshalb hab ich einfach mit dem Bauen begonnen und erst nach und nach die Strategie optimiert. Wenn man dann erst mal ein paar Städte gebaut hat, kennt man sich mit den Gebäuden bestens aus.
SPIELBEGINN
Hat man in seiner Stadt die ersten Parzellen aufgestellt und traben dann die ersten Siedler an, sollte man zunächst eine Präfektur, einen Ingenieursposten und einen Arzt bauen, um die erste Versorgung zu gewährleisten. Hat man eines dieser Gebäude vergessen, wird man ziemlich schnell per Ereignisfenster über irgendeine Katastrophe informiert. Zum Beispiel brennen bei fehlender Präfektur recht schnell die Häuser nieder, die man dann nach Wegräumen des Schuttes wieder von Neuem errichten muss. In den ersten Missionen des Karrieremodus kann man sich zunächst auf den Bau und die Verwaltung der Stadt konzentrieren, wodurch man erst mal alle Möglichkeiten kennen lernen und ausprobieren kann.
In schwierigeren Missionen muss man sich schon von Anfang an eine Strategie überlegen, da sonst recht schnell das Geld weg ist. Ist man pleite, kommt Caesar zwar noch mit ein bisschen Geduld entgegen. Ändert sich die Situation aber nicht schnellstmöglich, dann schickt Caesar die kaiserlichen Truppen und lässt die Stadt vernichten. Die Strategie sollte man sich immer in Anbetracht der jeweiligen Ressourcen überlegen. Zunächst kommt es darauf an, welche Rohstoffe man selbst zur Verfügung hat und für welche Produkte Handelspartner zu finden sind. Wichtig ist in jedem Fall, dass man schnell finanziell unabhängig wird.
BERATER
Im Menü findet man den Berater, in dem man sich über verschiedene Aspekte der Stadt informieren kann. Zudem steuert man über den Berater einige Funktionen wie zum Beispiel das Erhöhen und Senken von Steuern und Löhnen sowie das Feiern von Festen. Auch der Handel wird hier gesteuert. In der Imperiumskarte entdeckt man die einzelnen Handelspartner. Die Handelsrouten müssen zunächst noch geöffnet werden, wofür man Geld bezahlen muss. Man sollte sich also gründlich überlegen, welche Routen man gleich am Anfang braucht und welche noch warten können. In einer Warenübersicht sieht man, wie viele Wagenladungen bestimmter Güter die Stadt in ihren Lagerhäusern vorrätig hat. Hier kann man auch anklicken, welche Waren importiert und exportiert werden sollen.
Der Berater bietet viele weitere Informationen, die man sich während des Spielverlaufs immer wieder durchsehen sollte, um gezielt darauf zu reagieren. Kategorien, die hier behandelt werden, sind Arbeitsverteilung, Legionenstatus, Kaiserliche Gunst, Wertungen, Handelsberater, Bevölkerung, Gesundheitsstatus, Bildung, Religion, Finanzen und Oberster Berater mit einer groben Zusammenfassung aller Themen.
SPEZIALKARTEN
Mithilfe der Spezialkarten kann man sich auf übersichtliche Art und Weise einen Überblick über verschiedene Details verschaffen. Spezialkarten gibt es zu den Themen Wasser, Risiken, Unterhaltung, Bildung, Gesundheit und Religion. Stellt man eine Spezialkarte ein, sieht man nur die für dieses Thema relevanten Gebäude und kann überprüfen, welche Wohnhäuser Zugang dazu haben und welche nicht. Aber auch die Wasserversorgung kann mithilfe einer Spezialkarte überprüft werden. Durch das in der Spezialkarte angezeigte Röhrensystem erkennt man sofort, an welchen Stellen Brunnenanschlüsse möglich sind. Beim Bauen ist die Spezialkarte auf jeden Fall eine gute Hilfe.
Es ist aber auch sinnvoll, zwischendurch immer wieder mal per Spezialkarte zu überprüfen, ob es Gebäude gibt, denen ein Zugang verloren gegangen ist. Durch das Bauen neuer Straßen kann es schon mal vorkommen, dass ein Arbeiter nun einen anderen Weg läuft und dadurch nicht mehr an allen vorherigen Häusern vorbeiläuft. Dadurch geht diesen Häusern dann der Zugang verloren.
KRIEGE
Kriegsszenarien ereignen nur in der eigenen Stadt, das heißt man kann keine andere Stadt angreifen, sondern nur die eigene Stadt verteidigen. Wann Feinde angreifen, kann der Spieler nicht beeinflussen. Auf der Imperiumskarte sieht man schon eine Weile vorher, wenn sich Feinde im Anmarsch befinden. Spätestens dann ist es notwendig, ein Fort zu errichten. Damit Soldaten für dieses Fort ausgebildet werden können, benötigt man zudem eine Kaserne. In jeder Stadt kann nur eine Kaserne gebaut werden, man muss also rechtzeitig mit der Ausstattung des Forts beginnen, sonst ist die Truppe noch nicht vollständig, wenn der Angriff beginnt.
Es gibt 3 verschiedene Arten von Forts: Legionäre, Reiterheer und Wurfspeertruppe. Legionäre sind die einzigen Truppen, die Waffen benötigen
dafür sind sie aber auch ein bisschen stärker. Für den Anfang reicht ein Reiterheer vollkommen aus
die Pferde lassen sich am schnellsten bewegen, was gerade am Anfang ein Vorteil sein kann. Meist weiß man ja noch nicht, von welcher Seite aus die Feinde angreifen. Man sollte deshalb mit dem Bau der Forts sparsam anfangen. Muss man ein Forts versetzen, ist das recht aufwendig. Zum einen kostet der Neubau sehr viel und zum anderen müssen die Truppen von Neuem ausgebildet werden
denn wenn man ein Fort abreißt, löst man damit automatisch das jeweilige Heer auf.
Mit steigenden Angriffsstärke kann es notwendig werden, noch weitere Forts zu errichten. Als zweite Truppe eignet sich die Wurfspeertruppe, die den Pferden Rückendeckung gibt. Bei ganz starken Angriffen kann es dann aber auch unumgänglich sein, Legionäre zu schulen, die mit ihren Waffen doch einen größeren Widerstand bieten. Insgesamt können pro Stadt 6 Forts errichtet und damit 6 Heere ausgebildet werden.
Die Heere können außerdem durch die anderen Sicherheitsgebäude unterstützt werden. Gerade Türme können sich hier als sehr hilfreich erweisen. Es ist nicht nötig, gleich die ganze Stadt zu umringen. Ein kleines Stück Mauer mit ein paar Türmen kann schon völlig ausreichen, um die Truppen erfolgreich zu unterstützen. Die Bogenschützen, die vom Turm aus auf die Angreifer schießen, halten den Heeren gut den Rücken frei.
Die Feinde, die anrücken, stammen aus unterschiedlichen Ländern und treten deshalb auch unterschiedlich auf. Rohe Barbaren rücken mit Speeren an, die Ägypter reiten auf Kamelen in die Stadt und die Griechen bringen gleich Elefanten mit. Mit einem halben Rudel Elefanten lässt sich eine Stadtmauer natürlich schneller stürmen als mit einem Bündel Speerspitzen. Nicht alle Feinde müssen also auf die gleiche Art und Weise gefürchtet werden.
SCHWIERIGKEITSGRAD
Es lässt sich zwischen drei verschiedenen Anforderungsniveaus auswählen. Außerdem kann die Macht der Götter an
und ausgeschaltet werden, was den Schwierigkeitsgrad zusätzlich differenzieren lässt. Ohne die Macht der Götter lässt es sich nämlich um einiges leichter spielen, da man bei weitem nicht so viele Tempel bauen muss.
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GRAFIK, STEUERUNG UND SOUND 


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Das Spiel hat ja nun inzwischen schon ein paar Jahre auf dem Buckel, daher möchte ich die Grafik und die Steuerungsmöglichkeiten nun auch nicht mit aktuellen Standards zu messen versuchen. Es ist ja ganz klar, dass das Spiel nicht mit heutigen Standards mithalten kann.
Die Steuerung ist soweit in Ordnung. Will man sich in der Stadt bewegen, muss man mit dem Cursor der Maus einfach nur zum jeweiligen Bildschirmrand scrollen und schon bewegt man sich durch die Stadt. Am rechten Bildschirmrand findet man eine Menüleiste, über die man die einzelnen Gebäude recht schnell bauen kann. Außerdem findet man hier alle weiteren Funktionen wie zum Beispiel den Berater, die Imperiumskarte und das Tool zum Straßenbau. Der Berater und die Spezialkarten sind auf den ersten Blick etwas unübersichtlich
wenn man sich aber daran gewöhnt hat, sind sie beide bei Bau und Verwaltung der Stadt sehr hilfreich. Durch das Anklicken mit der rechten Maustaste kann man von nahezu allen Gebäuden schnell und einfach nähere Informationen abrufen.
Die Geschwindigkeit lässt sich zwischen 10% und 100% verstellen, wobei 10% schleichend lahm und 100% schwindelerregend schnell sind. Ab und an macht es Sinn, die Geschwindigkeit für kurze Zeit ganz hochzudrehen. Wenn man zum Beispiel gerade auf neue Siedler wartet, muss man das ja nicht ewig tun, sondern kann etwas “vorspulen”. Möchte man das Spiel anhalten, kann man einfach den Berater in der Menüleiste aufrufen. Dadurch wird das Spiel automatisch pausiert. Während dieser Zeit sieht man die Stadt allerdings nicht, das heißt während der Pause kann man nicht bauen und auch nicht mit den Spezialkarten die Stadt überprüfen. Nur der Karteneditor ist auch während der Pause zugänglich.
Der Sound ist auf die Dauer nicht wirklich zu ertragen. Eine römisch klingende Melodie wiederholt sich ständig und wird mit der Zeit einfach monoton. Im Hintergrund hört man außerdem das Treiben einer Stadt. Besondere Ereignisse können ebenfalls akustisch unterstrichen werden, zum Beispiel hört man es, wenn ein Gebäude einstürzt. Solche Ereignisse werden einem aber auch über Fenster angekündigt, die den aktuellen Spielablauf unterbrechen und somit nicht übersehen werden können. Letztendlich ist es also nicht nötig, sich den Sound wirklich dauerhaft anzutun.
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DER KARTENEDITOR 


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Mithilfe des Karteneditors kann man eigene Missionen entwerfen. Hierfür kann man die geographischen Gegebenheiten auswählen und gestalten. Auch die Zielwertungen können eingegeben werden. Man kann zudem bestimmen, welche Gebäudearten in der Stadt gebaut werden können. Um die Handelssituation zu gestalten, kann man aus verschiedenen Imperiumskarten auswählen. Aus diesen ist auch ersichtlich, welche Import
und Exportgeschäfte dann in der jeweiligen Stadt möglich wären. Bei der Auswahl der Karte sollte man die vorhandenen Ressourcen bei seinen Überlegungen mit einbeziehen. Wenn man in einer Stadt zum Beispiel große Marmorvorkommen hat, wäre es natürlich auch sinnvoll, eine Karte zu wählen, bei der es Marmorkäufer gibt. Denn sonst bleibt man auf seinem ganzen Marmor sitzen.
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MEINE ABSCHLIEßENDE BEWERTUNG 


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Zu Beginn überfordern einen die ganzen Möglichkeiten vielleicht etwas und es ist deshalb meiner Meinung nach echt sinnvoll, zunächst mit dem Tutorial zu beginnen, um einen ersten Überblick zu bekommen. Aber auch dann dauert es noch eine Weile, bis man durchblickt. Die einzelnen Arbeiter bewegen sich auf unterschiedliche Art und Weise. Deshalb muss man erst ein paar Varianten ausprobieren, bis man erkennt, wie man die Gebäude am besten anordnet. Denn nur bei einer guten Infrastruktur kann der Handel, die Produktion und die Nahrungsmittelverteilung optimal funktionieren. Aber auch die Lage der Wohnhäuser ist entscheidet dafür, wie weit sie sich entwickeln können. Die Spezialkarten können einem gut dabei helfen, die optimalen Standorte für bestimmte Gebäude aller Art zu finden.
Das Straßennetz sollte man möglichst gut strukturieren. Die Arbeiter, die zwischen den Gebäuden umherlaufen und den Wohnhäusern dadurch ihren Zugang verschaffen, brauchen einen möglichst einfachen Weg mit wenigen Kreuzungen.
Es macht Spaß, die Städte wachsen zu sehen. Bis circa 9000 Einwohner lässt sich die Verwaltung noch recht gut bewältigen. Bei noch viel größeren Städten ist es oft schwierig, die Verteilung der Waren zu gewährleisten. Außerdem ist die Anzahl der Arbeitslosenrate dann meist stark schwankend. Oft passiert es bei solchen Größenordnungen, dass plötzlich mehrere hundert Arbeitskräfte fehlen. Das hat zur Folge, dass nicht alle Arbeitsstätten vollständig besetzt sind. Dies wirkt sich dann natürlich wieder negativ auf die Produktion aus, wodurch die Qualität der Gebäude weiter sinkt und schließlich noch mehr Arbeitskräfte abwandern, die dann noch zusätzlich fehlen. Wenn man an diesem Punkt angekommen ist, schafft man nur noch selten den Bogen zurück. Glücklicherweise werden bei den meisten Missionen nicht mehr als 8000 Einwohner benötigt.
Bis wir den Karrieremodus das erste Mal durchgespielt hatten, hat es schon einige Wochen gedauert. Nicht alle Missionen lassen sich beim ersten Versuch bewältigen. Oft muss man einfach ein paar Varianten ausprobieren, bis man die Richtige findet. Teilweise hilft einem beim 2. Versuch auch das Wissen des 1. Zum Beispiel ist es in den kriegerischen Missionen schon mal ganz hilfreich, wenn man weiß, aus welcher Richtung die Feinde anrücken.
Dadurch dass man in einigen Levels zwischen friedlicher und kriegerischer Mission wählen kann, ist es keineswegs langweilig, den Karrieremodus ein zweites Mal durchzuspielen. Schließlich kennt man einen Teil der Missionen noch nicht. Die Städteszenarien im Städtebauspiel sind zusätzliche Einzelmissionen, die einen anschließend noch eine ganze Weile beschäftigen und eben immer wieder mal herausgekramt werden können.
Der Karteneditor ist ein netter Zusatz, der die Dauer des Spielspaßes verlängern kann. Es macht Spaß, sich gegenseitig oder auch sich selbst Aufgaben zu stellen. Jedoch wird einem schnell deutlich, dass es gar nicht so leicht ist, angemessene Herausforderungen zu stellen. Ressourcen, Handelsbeziehungen, Größe des Landes und viele weitere Faktoren müssen in die Überlegungen über die Zielwertungen miteinbezogen werden. Sonst kann es schnell passieren, dass man nicht erfüllbare Aufgaben stellt oder die Mission zu leicht gestaltet
in beiden Fällen wirkt sich das nicht gerade positiv auf die Spielfreude aus.


MEIN FAZIT 


Ich habe es auf keinen Fall bereut, das Spiel vor vielen Jahren gekauft zu haben. Natürlich hat die anfängliche Spieleuphorie nicht angehalten, aber trotzdem kam das Spiel immer wieder mal zum Einsatz und hat uns dann viel Freude bereitet.
Ich vergebe deshalb die vollen 5 Sterne, auch wenn ich den Sound auf die Dauer echt grausam finde




Caesar 3
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Caesar 3
Caesar III - ein KlassikerBericht von Jinmil2006 über Caesar 3
Veröffentlicht am 27.10.11 - 21:18 Uhr
Der Bericht wurde bisher 200 mal gelesen.
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Der Autor benotete das Produkt Caesar 3 mit der Note: 1
| Pro: Langzeitspielspaß |
| Contra: der Sound ist mit der Zeit nervig |
Empfehlenswert? Ja
Bericht:
Bei unserem letzten Umzug ist mal wieder ein Pc
Spiel zum Vorschein gekommen, das ich schon seit mehreren Jahren besitze, an das ich aber schon lange nicht mehr gedacht hatte: Caesar III. Seit ich es nun wieder mal ausgegraben habe, war es schon einige Male im Einsatz.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


TECHNISCHE DATEN IM ÜBERBLICK 


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Name: Caesar III
Hersteller: Sierra
Erscheinungsjahr: 1999
damaliger Preis: circa 30 Euro
Systemvoraussetzungen: 

Windows 95/98 

Pentium 90


16 MB Ram 

150 MB freier Festplattenspeicher°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


GRUNDSÄTZLICHES 


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In Caesar III geht es genau wie bei seinen Vorgängern und Nachfolgern darum, eine Stadt im römischen Imperium zu errichten und zu verwalten. Der Spieler ist als Herrscher einer Stadt im römischen Reich direkt dem Kaiser Caesar unterstellt, der dem Spieler je nach Schwierigkeitsstufe in jeder Stadt bestimmte Ziele stellt, die es zu erfüllen gilt.
In einem Tutorial bekommt man die wichtigsten Grundlagen des Spiels erklärt. Man kann sich dann entscheiden, ob man in einem Art Karriere
Modus verschiedene Level durchlaufen möchte oder ob man im Städtebau
Modus nach einer Stadt mit bestimmten Aufgaben suchen möchte. Für den Anfang empfiehlt es sich, den Karriere
Modus zu durchlaufen, da dieser mit recht einfachen Aufgaben beginnt. Der Karriere
Modus beinhaltet insgesamt 10 Level, die unterschiedliche Herausforderungen an den Spieler stellen und die
wie bereits angedeutet
in ansteigendem Schwierigkeitsgrad aufeinander aufbauen. Bei den ersten Herausforderungen werden auch noch nicht alle Gebäude benötigt, was den Überblick am Anfang doch etwas erleichtert. In einigen Levels kann man zwischen einer friedlichen und einer kriegerischen Missionen wählen. Die 10 Level sind nach römischen Ämtern geordnet, was ich recht witzig finde:
Bürger
Sekretär
Ingenieur
Architekt
Quaestor
Prokurator
Aedil
Praetor
Konsul
Prokonsul°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


DIE ZIELE 


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Die Gegebenheiten sind vollkommen unterschiedlich: es gibt Regionen mit wenig und Regionen mit vielen Nahrungsmitteln, es kommen sowohl friedliche also auch kriegerische Missionen vor und die Ressourcen sind unterschiedlich verteilt.
Die Ziele sind aber in jedem Level ähnlich aufgebaut. Das Niveau, das man in einzelnen Bereichen erreichen muss, wird durch 2 Faktoren vorgeben: zum einen ist in jeder Mission eine bestimmte Bevölkerungszahl zu erreichen, zum anderen gibt es vier Säulen, bei denen je nach Level unterschiedliche Wertungen (zwischen 0
100) erreicht werden sollen. Die Säulen sollen die vier Bereiche Kultur, Wohlstand, Frieden und kaiserliche Gunst darstellen. °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


WOHNUNGSBAU 


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Will man Wohngebäude erstellen, muss man zunächst freie Parzellen aufstellen. Diese müssen wie alle anderen Gebäude auch an der Straße liegen. Ziehen dann Einwohner in die Parzelle, müssen nach und nach verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden, um die Entwicklung des Hauses voranzutreiben. Klickt man mit der rechten Maustaste ein Wohngebäude an, so wird zum einen angezeigt, auf welchem Gebäudestatus sich das Wohnhaus befindet und zum anderen, welche Voraussetzungen gegeben sein müssten, um die nächste Stufe zu erreichen. Solche Voraussetzungen können entweder bestimmte Waren sein, die im Haus benötigt werden oder aber bestimmte Dienstleistungen, die die Bewohner des Hauses gerne nutzen würden. Will man nun, dass sich das jeweilige Gebäude weiter entwickelt, muss man die jeweiligen Bedürfnisse befriedigen
aber Achtung, verliert ein Gebäude diese Voraussetzungen wieder, weil zum Beispiel eine bestimmte Ware ausgeht, dann sinkt das Gebäude wieder in seinem Status ab. Mit aufsteigendem Status wachsen die Gebäude außerdem auch
vorausgesetzt sie haben genug Platz dazu. Während ein Zelt noch ein Feld einnimmt, besteht ein Palast hingegen aus vier Feldern. Auf dem Weg vom Zelt zum Palast müssen mehreren Stufen überschritten werden. Insgesamt gibt es 7 Stufen, wobei die einzelnen Stufen jeweils in die 3 Unterstufen “klein”, “mittel” und “groß” unterschieden werden. Die 7 Hauptstufen heißen:
Zelt
Hütte
Haus
Casa
Insula
Villa
PalastUmso höher ein Gebäude in der Stufung fortgeschritten ist, desto anspruchsvoller werden die Bedürfnis der Bewohner
dafür zahlt ein Palastbewohner aber auch höhere Steuern als ein Zeltbewohner. Außerdem steigt mit der Qualität der Wohngebäude auch der Wohlstand, was sich positiv auf die zu erreichenden Zielwertungen auswirkt.Um den Status eines Wohngebäudes zu steigern, braucht es oftmals zusätzliche Gebäude, die zum Beispiel für Unterhaltung oder Bildung sorgen.
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GEBÄUDE 


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ALLGEMEINES
Die verschiedenen Gebäude haben unterschiedliche Größen, in der Regel 1 bis 9 Felder. Forts, Kolosseum, Senat und Hippodrom sind sogar noch größer. Alle Gebäude brauchen einen Zugang zur Straße, manche Gebäude müssen zusätzlich an bestimmten Stellen errichtet werden, zum Beispiel Farmen auf Farmland und Docks am Fluss bzw. am Meer. Der Bau aller Gebäude kostet Geld, je nach Größe der Gebäude ist der Preis unterschiedlich hoch. Da die finanziellen Mitteln zu Beginn in der Regel recht knapp sind, sollte man sich gut überlegen, welche Gebäude man sofort braucht und welche noch warten können. Durch das Anklicken der Wohngebäude mit der rechten Maustaste erfährt man, welche Gebäude die Anwohner in der nächsten Zeit benötigen. Unterhaltungs
und Bildungseinrichtungen verlangen die Bürger erst, wenn die Nahrungsmittelversorgung und die religiösen Zugänge gesichert sind. Und auch dann muss es nicht gleich das Hippodrom sein, da ein einfaches, kleines Theater für den Anfang auch ausreicht. Man muss beim Bauen nur bedenken, genügend Platz zu lassen, damit die größeren Gebäude später noch eingefügt werden können. Die meisten Gebäude brauchen zum Funktionieren ihres Betriebs eine bestimmte Anzahl von Arbeitskräften. Die Menge an benötigten Angestellten ist von Gebäude zu Gebäude verschieden
die meisten Gebäude benötigen 5, 10 oder 20 Angestellte. Das Hippodrom braucht mit 150 Arbeitskräften mit Abstand die meisten Angestellten. Wenn in einem Gebäude nicht ausreichend viele Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, kann die Arbeit nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden. Deshalb ist es wichtig, immer dafür zu sorgen, dass genügend Arbeitskräfte in der Nähe wohnen. Wie viele Arbeitskräfte aktuell in einem bestimmten Betrieb beschäftigt sind, erfährt man, wenn man diesen mit der rechten Maustaste anklickt.
GESUNDHEITSEINRICHTUNGEN
Mithilfe der Gesundheitseinrichtungen soll Krankheiten vorgebeugt und für ein gutes Lebensgefühl der umliegenden Anwohner gesorgt werden. Auch die Gesundheitseinrichtungen werden zum Ausbau der Wohnhäuser benötigt. Außerdem kann eine fehlende medizinische Versorgung auch dazu führen, dass ganze Straßenzüge ausgerottet werden. Fängt sich ein Wohngebäude eine Krankheit ein, erscheint über diesem ein Totenkopf und das Gebäude brennt nieder.
Barbier:Der Barbier sorgt dafür, dass die umliegenden Bewohner von überflüssigen Haaren befreit werden.
Badehaus:Im Badehaus können sich die Anwohner erfrischen, entspannen und auch sauber halten.
Arzt:Der Arzt sorgt für die gesundheitliche Zufriedenheit der Umgebung
Krankenhaus:Auch das Krankenhaus setzt sich wie der Arzt für einen guten Gesundheitszustand der Bürger ein. Das Krankenhaus verfügt allerdings natürlich über mehrere Ärzte und hat somit ein größeres Einzugsgebiet als der einzelne Arzt. Ab einem bestimmten Gebäudestatus verlangen die Bewohner aber ohne hin nach beiden: Arzt und Krankenhaus.
RELIGIÖSE EINRICHTUNGEN
Es gibt 3 verschiedene Arten religiöser Einrichtungen:
Orakel (für den Bau werden 2 Wagenladungen Marmor benötigt)
kleine Tempel
große Tempel (für den Bau werden 2 Wagenladungen Marmor benötigt)Orakel dienten im Altertum zur Vorhersage der Zukunft, in Caesar III haben sie eigentlich keine Funktion. Die Wohnhäuser stehen zwar gerne in der Nähe von Orakeln, aber einen Zugang zum Orakel erhalten die Häuser dadurch nicht. Anders ist es bei den Tempeln. Tempel sind für die Entwicklung der Häuser nach den Nahrungsmitteln der zweitwichtigste Faktor. Anfangs genügt den Anwohnern noch der Zugang zu einem Tempel, später im gehobenen Status verlangen die Bewohner nach verschiedenen Gottheiten. Beide Tempelsorten, groß und klein, gibt es jeweils in 5 Ausführungen für die 5 unterschiedlichen Götter:
Ceres
Göttin der Landwirtschaft
Neptun
Gott der Seefahrt
Merkur
Gott des Handels
Mars
Gott des Krieges
Venus
Göttin der LiebeEs ist beim Bau der Tempel darauf zu achten, dass alle Götter gleich behandelt werden. Es sollten also immer gleich viele Tempel in der gleichen Größe gebaut werden. Neben den Tempeln verlangen die Gottheiten zudem, dass sie regelmäßig gefeiert werden.
Fühlen sich die Götter nicht ausreichend geehrt, dann können sie mitunter richtig böse werden: Ceres zerstört die Ernte, Neptun lässt sämtliche Boote sinken, Merkur verhindert einen guten Handel, Mars stiftet einige Bürger zu Unruhen und Aufständen an und Venus sorgt für eine schlechte Stimmung im Volk. Wenn die Götter zufrieden sind, kann es aber auch zu Segnungen kommen, die sich positiv auf die Entwicklung der Stadt auswirken.
Tempel und Orakel gefallen den Einwohner optisch sehr gut
sie können deshalb direkt in der Wohngegend gebaut werden.
BILDUNGSEINRICHTUNGEN
Schule, Bibliothek und Akademie:Die Bildungseinrichtungen Schule, Bibliothek und Akademie reichen zunächst in einzelner Form aus
ab einem bestimmten Gebäudelevel verlangen die Einwohner aber nach verschiedenen Bildungseinrichtungen. Palastbewohner möchten letztendlich Anschluss zu allen drei Einrichtungen haben. Bildungseinrichtungen steigern den Kulturstatus der Zielwertungen.
MissionspostenIn manchen Missionen kommen auch Eingeborene vor. Diese müssen dann in Zaum gehalten werden
denn ansonsten sind sie aufständisch. Durch Missionsposten kann man sie aber recht gut unter Kontrolle halten.
UNTERHALTUNGSEINRICHTUNGEN
Die Unterhaltungseinrichtungen sollen für Abwechslung und gute Stimmung sorgen. Gleichzeitig steigern sie ebenfalls die Kulturwertung. Es gibt vier verschiedene Theater, die jeweils ein Zusatzgebäude benötigen, in dem die geeigneten Schausteller ausgebildet werden. Die Häuser zwischen Theater und Zusatzeinrichtung haben den besten Zugang, da zwischen diesen Gebäuden reger Verkehr herrscht.
Theater
Künstlerkolonie:Ein kleines Theater reicht zunächst vollkommen aus, erst mit steigendem Gebäudelevel werden größere Unterhaltungseinrichtungen notwendig. Allerdings benötigt man zusätzlich zum Theater noch eine Künstlerkolonie, die die nötigen Schauspieler ausbildet.
Amphitheater
Gladiatorenschule:Die zweitgrößte Unterhaltungseinrichtung ist das Amphitheater, in dem Gladiatorenkämpfe stattfinden. Zusätzlich zum Amphitheater wird deshalb auch noch eine Gladiatorenschule benötigt.
Kolosseum
Löwenhaus:Im Kolosseum werden neben Gladiatorenkämpfen außerdem auch noch Löwenkämpfe ausgeübt. Deshalb wird auch zusätzlich ein Löwenhaus benötigt.
Hippodrom
Wagenbauer:Das Hippodrom kann in jeder Stadt nur einmal gebaut werden. Im Hippodrom finden Pferderennen statt, vorausgesetzt es wurde zusätzlich noch ein Wagenbauer errichtet, der die nötigen Pferdewagen liefert.
VERWALTUNGSGEBÄUDE
Senat:Der Senat wird benötigt, um die Steuererhebung überhaupt erst möglich zu machen. Fährt man mit dem Cursor auf den Senat werden in einem Fenster die wichtigsten Informationen zur Stadt in der Übersicht gezeigt. In der Umgebung des Senats fühlen sich Wohnhäuser in der Regel sehr wohl.
Forum:Im Forum arbeiten die Steuereintreiber. Möchte man ausgiebig Steuern einnehmen, sollte man ausreichend viele Foren bauen. Der Steuersatz lässt sich im Menü einstellen und jederzeit auch während des Spiels ändern.
Haus, Villa und Palast des Gouverneurs:Um die Gegend zu verschönern, kann man Gebäude des Gouverneurs in das Wohngebiet bauen. Diese benötigen keinen Wasseranschluss und verbrauchen auch keine Arbeitskräfte. Einen direkten Zugang zu Straße brauchen sie dennoch.
kleine, mittlere und große Statuen:Statuen dienen einzig und allein der Verschönerung der Stadt. Sie brauchen weder Wasseranschluss noch Straßenzugang und beschäftigen außerdem auch keine Arbeitskräfte.
INGENIEURGEBÄUDE
Garten:Gärten sind ebenso wie die Statuen zur Verschönerung gedacht. Allerdings können Gärten wachsenden Wohnhäusern weichen, während Statuen verhindern, dass sich ein Haus auf diesem Feld ausbreitet.
Platz:Auch Plätze dienen ästhetischen Zwecken. Plätze werden über die Straße gesetzt
diese erscheint dann in bunten Farben und Mustern.
Ingenieursposten:Ingenieure sind für die Statik zuständig. Alle Gebäude benötigen deshalb Zugang zu einem Ingenieursposten
haben sie diesen nicht, stürzen sie über kurz oder lang ein.
Niedrige Brücke und Schiffsbrücken:Zur Überquerung der Gewässer werden Brücken benötigt. Damit die Bewohner die Brücken überqueren können, braucht diese auf beiden Seiten einen direkten Anschluss an die Straße. Bei Gewässern, in denen keine Schifffahrt stattfindet, reichen niedrige Bücken vollkommen aus. Ansonsten werden natürlich Schiffsbrücken benötigt, damit die Schiffe nicht behindert werden.
Werft:Werft wird in jedem Gewässer nur eine gebraucht. Diese reicht vollkommen aus, um alle nötigen Fischerboote für sämtliche in diesem Gewässer liegenden Kais zu bauen. Die Werft muss logischerweise direkt am Wasser liegen.
Kai:Auch die Kais liegen direkt am Wasser
schließlich fahren von hieraus die Fischer mit ihren Booten hinaus. Die gefangenen Fische werden dann in das nächste Silo transportiert.
Dock:Docks sind für alle Handelswege notwendig, die über den Wasserweg verlaufen. Logischerweise muss auch das Dock direkt am Fluss bzw. Meer liegen, denn hier sollen ja die Handelsschiffe anlegen. Die Waren, die am Dock verkauft werden, sollten nicht allzu weit entfernt davon gelagert werden
denn sonst kann es mitunter vorkommen, dass der lange Ladeweg den Handel blockiert.
SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Sicherheitseinrichtungen werden nur in kriegerischen Missionen benötigt. Dies wird dann schon im Vorspann des jeweiligen Level angekündigt.
Mauer:Mauern können zum Schutz um die ganze Stadt gebaut werden. Allerdings bilden die Mauer kein unüberwindbares Hindernis. Sie verschaffen nicht viel mehr als Zeit. Außerdem können die Mauern zweireihig gebaut werden, wodurch es möglich wird, dass Soldaten auf der Mauer Patrouille laufen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn man mindestens einen Turm in die Mauer integriert hat.
Turm:Türme brauchen wie alle anderen Gebäude auch einen Zugang zur Straße. Oben auf dem Turm wird ein großer Bogen aufgestellt, der dann bei Bedarf mit Pfeilen auf die Feinde schießt. Außerdem gehen vom Turm aus mehrere Wachleute auf der Mauer Patrouille. Wenn man eine bewachte Mauer haben möchte, muss man also auf jeden Fall einen Turm bauen.
Wachzimmer:Das Wachzimmer kann genau wie der Turm in die Stadtmauer integriert werden. Allerdings hat das Wachzimmer anders als der Turm einen Durchgang für eine Straße. Man kann das Wachzimmer also sehr gut als eine Art Stadttor nutzen. Dadurch wird dann die Stadtmauer nicht unterbrochen, wodurch die Patrouille nicht gestört wird.
Präfektur:Die Präfekten sorgen bei ihrem Rundgang für den Brandschutz. Kommt es trotzdem mal zu einem Brand, greifen sie beherzt ein und löschen den Brand.
Fort: Im Fort werden die Heere untergebracht. Es gibt 3 verschiedene Arten von Heeren: Legionäre, Reiterheer und Wurfspeertruppe. Während die Legionäre zur Ausbildung ihrer Rekruten Waffen benötigen, kommen die Reiterheere und Wurfspeertruppen auch ohne Waffen aus. Zu Beginn reichen meist unbewaffnete Truppen aus, bei schwierigeren kriegerischen Missionen kann aber auch mal die Ausbildung von Legionären nötig werden. Pro Stadt können 6 Forts aufgestellt werden. Und in schweren Kriegsjahren kann man die auch gut gebrauchen. Die Heere lassen sich über ein Fenster steuern, das man per Mausklick auf das jeweilige Heer aufrufen kann.
Kaserne:In der Kaserne werden neue Truppen ausgebildet, sobald in einem Fort der Stadt Bedarf dazu besteht.
Militärakademie:Die Militärakademie soll die Ausbildung der Truppen verstärken und verbessern. Besonders bei schweren kriegerischen Herausforderungen kann die Militärakademie den kleinen, aber feinen Unterschied machen.
INDUSTRIELLE GEBÄUDE
Industrielle Gebäude sind den Anwohnern grundsätzlich ein Schandfleck im Auge. Man sollte also genug Platz zwischen Industrie
und Wohngebiet halten
zu viel darf es aber auch nicht sein, da sonst die Arbeitsstätten keine Arbeitskräfte finden.
Farmen:Farmen müssen auf spezielles Ackerland gebaut werden, das man am gelblich schimmernden Boden erkennt. Es gibt insgesamt vier verschiedene Lebensmittel, die auf Farmen erzeugt werden können: Schweine, Weizen, Gemüse und Obst. Außerdem gibt es noch zwei weitere Farmtypen, und zwar zur Herstellung von Reben und Oliven. Aus Reben kann Wein, aus Oliven kann Öl gefertigt werden. Jedoch sind dazu spezielle Werkstätten notwendig.
Rohmaterial:Unter dem Begriff Rohmaterial werden Tongruben, Sägewerke, Marmorsteinbrüche und Eisenminen zusammengefasst. In diesen Arbeitsstätten werden die jeweiligen Rohstoffe gewonnen, die entweder direkt verkauft werden können oder zu verschiedenen Produkten verarbeitet werden können.
Werkstätten:Insgesamt fünf verschiedene Produkte können in Werkstätten produziert werden: Waffen aus Eisen, Wein aus Reben, Öl aus Oliven, Möbel aus Holz und Geschirr aus Ton.
Markt:Wie im wahren Leben verkauft der Markt die verschiedenen Waren, allerdings mit dem Unterschied, dass Caesars Bewohner von ihrer Marktfrau beliefert werden. Die Marktfrauen müssen zuerst die Lebensmittel im Silo bzw. die anderen Waren im Lagerhaus holen und sie dann an die umliegende Kundschaft verteilen.
Silo:Im Silo werden die geernteten und gekauften Lebensmittel gelagert. Von dort aus holt sich die Marktfrau ihre Waren. Der Bau eines Silos ist also unverzichtbar. Klickt man das Silo mit der rechten Maustaste an, kann man angeben, ob bestimmte Lebensmittel nicht angenommen werden sollen.
Lagerhaus:Im Lagerhaus werden die Waren gelagert. Lebensmittel können hier zwar zu Import
und Exportzwecken zwischengelagert werden, aber die Verteilung der Nahrungsmittel in der Stadt verläuft nur über die Silos und Märkte. Wenn man die Lagerhäuser mit der rechten Maustaste anklickt, kann man einstellen, welche Waren angenommen werden sollen und welche nicht. Es ist empfehlenswert, pro Lagerhaus nur eine allerhöchsten zwei Arten von Waren anzunehmen, da die Verteilung sonst schwer zu gewährleisten ist.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


DIE WASSERVERSORGUNG 


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Im Anfangsstadium reicht es den Bewohnern der Häuser bzw. Zelte, wenn sie Zugang zu einem Ziehbrunnen haben. Bei Häusern, die sich weiter entwickeln sollen, sollte man allerdings gleich an eine anständige Wasserversorgung denken, denn zum einen reichen die Ziehbrunnen nicht lange aus und zum anderen braucht man für eine anständige Wasserversorgung relativ viel Platz. Wenn man erst mal zu eng gebaut hat, ist nicht mehr genügend Platz für Reservoir, Aquädukt und Brunnen. Die Reservoirs, die als Wasserspeicher dienen, müssen entweder direkt am Wasser, also am Fluss oder See, gebaut werden oder über Aquädukte mit einem anderen vollen Reservoir verbunden werden. In der Nähe eines gefüllten Reservoirs können dann beliebig viele Brunnen angeschlossen werden.
Sowohl Aquädukte als auch Reservoirs sind ästhetisch gesehen nicht gerade beliebt bei den Anwohnern. Man sollte beim Bauen also darauf achten, dass die Wohnhäuser nicht zunahe daran liegen oder zumindest durch Gärten oder Statuen noch etwas davor abgeschirmt werden. Nur in einer schönen Umgebung kann ein Palast gedeihen.
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SPIELVERLAUF 


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INSTALLATION UND ANLEITUNG
Ich hatte Caesar III inzwischen schon auf mehreren Rechnern installiert und die Installation verlief immer schnell und problemlos. Im Booklet wird die Installation ausführlich beschrieben, was meiner Meinung nach eigentlich nicht notwendig gewesen wäre.
Eine Spielanleitung ist im Booklet allerdings nicht enthalten. Das Tutorial hilft bei der ersten Orientierung. Weitere Fragen können sich klären, wenn man die Hilfsanweisungen im Spiel liest. Diese findet man zum Beispiel in den Gebäudefenstern, die sich öffnen, wenn man ein Gebäude mit der rechten Maustaste anklickt. Die Hilfsanweisungen verstecken sich unter dem Feld mit dem Fragezeichen. Hier findet man unter anderem Hinweise zum richtigen Bau und Betrieb der jeweiligen Gebäude. Will man sich schon vor dem Bau über bestimmte Gebäudetypen informieren, kann man diese auch im umfassenden Hilfsmenü suchen. Das war mir ehrlich gesagt zu aufwendig, deshalb hab ich einfach mit dem Bauen begonnen und erst nach und nach die Strategie optimiert. Wenn man dann erst mal ein paar Städte gebaut hat, kennt man sich mit den Gebäuden bestens aus.
SPIELBEGINN
Hat man in seiner Stadt die ersten Parzellen aufgestellt und traben dann die ersten Siedler an, sollte man zunächst eine Präfektur, einen Ingenieursposten und einen Arzt bauen, um die erste Versorgung zu gewährleisten. Hat man eines dieser Gebäude vergessen, wird man ziemlich schnell per Ereignisfenster über irgendeine Katastrophe informiert. Zum Beispiel brennen bei fehlender Präfektur recht schnell die Häuser nieder, die man dann nach Wegräumen des Schuttes wieder von Neuem errichten muss. In den ersten Missionen des Karrieremodus kann man sich zunächst auf den Bau und die Verwaltung der Stadt konzentrieren, wodurch man erst mal alle Möglichkeiten kennen lernen und ausprobieren kann.
In schwierigeren Missionen muss man sich schon von Anfang an eine Strategie überlegen, da sonst recht schnell das Geld weg ist. Ist man pleite, kommt Caesar zwar noch mit ein bisschen Geduld entgegen. Ändert sich die Situation aber nicht schnellstmöglich, dann schickt Caesar die kaiserlichen Truppen und lässt die Stadt vernichten. Die Strategie sollte man sich immer in Anbetracht der jeweiligen Ressourcen überlegen. Zunächst kommt es darauf an, welche Rohstoffe man selbst zur Verfügung hat und für welche Produkte Handelspartner zu finden sind. Wichtig ist in jedem Fall, dass man schnell finanziell unabhängig wird.
BERATER
Im Menü findet man den Berater, in dem man sich über verschiedene Aspekte der Stadt informieren kann. Zudem steuert man über den Berater einige Funktionen wie zum Beispiel das Erhöhen und Senken von Steuern und Löhnen sowie das Feiern von Festen. Auch der Handel wird hier gesteuert. In der Imperiumskarte entdeckt man die einzelnen Handelspartner. Die Handelsrouten müssen zunächst noch geöffnet werden, wofür man Geld bezahlen muss. Man sollte sich also gründlich überlegen, welche Routen man gleich am Anfang braucht und welche noch warten können. In einer Warenübersicht sieht man, wie viele Wagenladungen bestimmter Güter die Stadt in ihren Lagerhäusern vorrätig hat. Hier kann man auch anklicken, welche Waren importiert und exportiert werden sollen.
Der Berater bietet viele weitere Informationen, die man sich während des Spielverlaufs immer wieder durchsehen sollte, um gezielt darauf zu reagieren. Kategorien, die hier behandelt werden, sind Arbeitsverteilung, Legionenstatus, Kaiserliche Gunst, Wertungen, Handelsberater, Bevölkerung, Gesundheitsstatus, Bildung, Religion, Finanzen und Oberster Berater mit einer groben Zusammenfassung aller Themen.
SPEZIALKARTEN
Mithilfe der Spezialkarten kann man sich auf übersichtliche Art und Weise einen Überblick über verschiedene Details verschaffen. Spezialkarten gibt es zu den Themen Wasser, Risiken, Unterhaltung, Bildung, Gesundheit und Religion. Stellt man eine Spezialkarte ein, sieht man nur die für dieses Thema relevanten Gebäude und kann überprüfen, welche Wohnhäuser Zugang dazu haben und welche nicht. Aber auch die Wasserversorgung kann mithilfe einer Spezialkarte überprüft werden. Durch das in der Spezialkarte angezeigte Röhrensystem erkennt man sofort, an welchen Stellen Brunnenanschlüsse möglich sind. Beim Bauen ist die Spezialkarte auf jeden Fall eine gute Hilfe.
Es ist aber auch sinnvoll, zwischendurch immer wieder mal per Spezialkarte zu überprüfen, ob es Gebäude gibt, denen ein Zugang verloren gegangen ist. Durch das Bauen neuer Straßen kann es schon mal vorkommen, dass ein Arbeiter nun einen anderen Weg läuft und dadurch nicht mehr an allen vorherigen Häusern vorbeiläuft. Dadurch geht diesen Häusern dann der Zugang verloren.
KRIEGE
Kriegsszenarien ereignen nur in der eigenen Stadt, das heißt man kann keine andere Stadt angreifen, sondern nur die eigene Stadt verteidigen. Wann Feinde angreifen, kann der Spieler nicht beeinflussen. Auf der Imperiumskarte sieht man schon eine Weile vorher, wenn sich Feinde im Anmarsch befinden. Spätestens dann ist es notwendig, ein Fort zu errichten. Damit Soldaten für dieses Fort ausgebildet werden können, benötigt man zudem eine Kaserne. In jeder Stadt kann nur eine Kaserne gebaut werden, man muss also rechtzeitig mit der Ausstattung des Forts beginnen, sonst ist die Truppe noch nicht vollständig, wenn der Angriff beginnt.
Es gibt 3 verschiedene Arten von Forts: Legionäre, Reiterheer und Wurfspeertruppe. Legionäre sind die einzigen Truppen, die Waffen benötigen
dafür sind sie aber auch ein bisschen stärker. Für den Anfang reicht ein Reiterheer vollkommen aus
die Pferde lassen sich am schnellsten bewegen, was gerade am Anfang ein Vorteil sein kann. Meist weiß man ja noch nicht, von welcher Seite aus die Feinde angreifen. Man sollte deshalb mit dem Bau der Forts sparsam anfangen. Muss man ein Forts versetzen, ist das recht aufwendig. Zum einen kostet der Neubau sehr viel und zum anderen müssen die Truppen von Neuem ausgebildet werden
denn wenn man ein Fort abreißt, löst man damit automatisch das jeweilige Heer auf.Mit steigenden Angriffsstärke kann es notwendig werden, noch weitere Forts zu errichten. Als zweite Truppe eignet sich die Wurfspeertruppe, die den Pferden Rückendeckung gibt. Bei ganz starken Angriffen kann es dann aber auch unumgänglich sein, Legionäre zu schulen, die mit ihren Waffen doch einen größeren Widerstand bieten. Insgesamt können pro Stadt 6 Forts errichtet und damit 6 Heere ausgebildet werden.
Die Heere können außerdem durch die anderen Sicherheitsgebäude unterstützt werden. Gerade Türme können sich hier als sehr hilfreich erweisen. Es ist nicht nötig, gleich die ganze Stadt zu umringen. Ein kleines Stück Mauer mit ein paar Türmen kann schon völlig ausreichen, um die Truppen erfolgreich zu unterstützen. Die Bogenschützen, die vom Turm aus auf die Angreifer schießen, halten den Heeren gut den Rücken frei.
Die Feinde, die anrücken, stammen aus unterschiedlichen Ländern und treten deshalb auch unterschiedlich auf. Rohe Barbaren rücken mit Speeren an, die Ägypter reiten auf Kamelen in die Stadt und die Griechen bringen gleich Elefanten mit. Mit einem halben Rudel Elefanten lässt sich eine Stadtmauer natürlich schneller stürmen als mit einem Bündel Speerspitzen. Nicht alle Feinde müssen also auf die gleiche Art und Weise gefürchtet werden.
SCHWIERIGKEITSGRAD
Es lässt sich zwischen drei verschiedenen Anforderungsniveaus auswählen. Außerdem kann die Macht der Götter an
und ausgeschaltet werden, was den Schwierigkeitsgrad zusätzlich differenzieren lässt. Ohne die Macht der Götter lässt es sich nämlich um einiges leichter spielen, da man bei weitem nicht so viele Tempel bauen muss.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


GRAFIK, STEUERUNG UND SOUND 


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Das Spiel hat ja nun inzwischen schon ein paar Jahre auf dem Buckel, daher möchte ich die Grafik und die Steuerungsmöglichkeiten nun auch nicht mit aktuellen Standards zu messen versuchen. Es ist ja ganz klar, dass das Spiel nicht mit heutigen Standards mithalten kann.
Die Steuerung ist soweit in Ordnung. Will man sich in der Stadt bewegen, muss man mit dem Cursor der Maus einfach nur zum jeweiligen Bildschirmrand scrollen und schon bewegt man sich durch die Stadt. Am rechten Bildschirmrand findet man eine Menüleiste, über die man die einzelnen Gebäude recht schnell bauen kann. Außerdem findet man hier alle weiteren Funktionen wie zum Beispiel den Berater, die Imperiumskarte und das Tool zum Straßenbau. Der Berater und die Spezialkarten sind auf den ersten Blick etwas unübersichtlich
wenn man sich aber daran gewöhnt hat, sind sie beide bei Bau und Verwaltung der Stadt sehr hilfreich. Durch das Anklicken mit der rechten Maustaste kann man von nahezu allen Gebäuden schnell und einfach nähere Informationen abrufen. Die Geschwindigkeit lässt sich zwischen 10% und 100% verstellen, wobei 10% schleichend lahm und 100% schwindelerregend schnell sind. Ab und an macht es Sinn, die Geschwindigkeit für kurze Zeit ganz hochzudrehen. Wenn man zum Beispiel gerade auf neue Siedler wartet, muss man das ja nicht ewig tun, sondern kann etwas “vorspulen”. Möchte man das Spiel anhalten, kann man einfach den Berater in der Menüleiste aufrufen. Dadurch wird das Spiel automatisch pausiert. Während dieser Zeit sieht man die Stadt allerdings nicht, das heißt während der Pause kann man nicht bauen und auch nicht mit den Spezialkarten die Stadt überprüfen. Nur der Karteneditor ist auch während der Pause zugänglich.
Der Sound ist auf die Dauer nicht wirklich zu ertragen. Eine römisch klingende Melodie wiederholt sich ständig und wird mit der Zeit einfach monoton. Im Hintergrund hört man außerdem das Treiben einer Stadt. Besondere Ereignisse können ebenfalls akustisch unterstrichen werden, zum Beispiel hört man es, wenn ein Gebäude einstürzt. Solche Ereignisse werden einem aber auch über Fenster angekündigt, die den aktuellen Spielablauf unterbrechen und somit nicht übersehen werden können. Letztendlich ist es also nicht nötig, sich den Sound wirklich dauerhaft anzutun.
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DER KARTENEDITOR 


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Mithilfe des Karteneditors kann man eigene Missionen entwerfen. Hierfür kann man die geographischen Gegebenheiten auswählen und gestalten. Auch die Zielwertungen können eingegeben werden. Man kann zudem bestimmen, welche Gebäudearten in der Stadt gebaut werden können. Um die Handelssituation zu gestalten, kann man aus verschiedenen Imperiumskarten auswählen. Aus diesen ist auch ersichtlich, welche Import
und Exportgeschäfte dann in der jeweiligen Stadt möglich wären. Bei der Auswahl der Karte sollte man die vorhandenen Ressourcen bei seinen Überlegungen mit einbeziehen. Wenn man in einer Stadt zum Beispiel große Marmorvorkommen hat, wäre es natürlich auch sinnvoll, eine Karte zu wählen, bei der es Marmorkäufer gibt. Denn sonst bleibt man auf seinem ganzen Marmor sitzen.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


MEINE ABSCHLIEßENDE BEWERTUNG 


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Zu Beginn überfordern einen die ganzen Möglichkeiten vielleicht etwas und es ist deshalb meiner Meinung nach echt sinnvoll, zunächst mit dem Tutorial zu beginnen, um einen ersten Überblick zu bekommen. Aber auch dann dauert es noch eine Weile, bis man durchblickt. Die einzelnen Arbeiter bewegen sich auf unterschiedliche Art und Weise. Deshalb muss man erst ein paar Varianten ausprobieren, bis man erkennt, wie man die Gebäude am besten anordnet. Denn nur bei einer guten Infrastruktur kann der Handel, die Produktion und die Nahrungsmittelverteilung optimal funktionieren. Aber auch die Lage der Wohnhäuser ist entscheidet dafür, wie weit sie sich entwickeln können. Die Spezialkarten können einem gut dabei helfen, die optimalen Standorte für bestimmte Gebäude aller Art zu finden.
Das Straßennetz sollte man möglichst gut strukturieren. Die Arbeiter, die zwischen den Gebäuden umherlaufen und den Wohnhäusern dadurch ihren Zugang verschaffen, brauchen einen möglichst einfachen Weg mit wenigen Kreuzungen.
Es macht Spaß, die Städte wachsen zu sehen. Bis circa 9000 Einwohner lässt sich die Verwaltung noch recht gut bewältigen. Bei noch viel größeren Städten ist es oft schwierig, die Verteilung der Waren zu gewährleisten. Außerdem ist die Anzahl der Arbeitslosenrate dann meist stark schwankend. Oft passiert es bei solchen Größenordnungen, dass plötzlich mehrere hundert Arbeitskräfte fehlen. Das hat zur Folge, dass nicht alle Arbeitsstätten vollständig besetzt sind. Dies wirkt sich dann natürlich wieder negativ auf die Produktion aus, wodurch die Qualität der Gebäude weiter sinkt und schließlich noch mehr Arbeitskräfte abwandern, die dann noch zusätzlich fehlen. Wenn man an diesem Punkt angekommen ist, schafft man nur noch selten den Bogen zurück. Glücklicherweise werden bei den meisten Missionen nicht mehr als 8000 Einwohner benötigt.
Bis wir den Karrieremodus das erste Mal durchgespielt hatten, hat es schon einige Wochen gedauert. Nicht alle Missionen lassen sich beim ersten Versuch bewältigen. Oft muss man einfach ein paar Varianten ausprobieren, bis man die Richtige findet. Teilweise hilft einem beim 2. Versuch auch das Wissen des 1. Zum Beispiel ist es in den kriegerischen Missionen schon mal ganz hilfreich, wenn man weiß, aus welcher Richtung die Feinde anrücken.
Dadurch dass man in einigen Levels zwischen friedlicher und kriegerischer Mission wählen kann, ist es keineswegs langweilig, den Karrieremodus ein zweites Mal durchzuspielen. Schließlich kennt man einen Teil der Missionen noch nicht. Die Städteszenarien im Städtebauspiel sind zusätzliche Einzelmissionen, die einen anschließend noch eine ganze Weile beschäftigen und eben immer wieder mal herausgekramt werden können.
Der Karteneditor ist ein netter Zusatz, der die Dauer des Spielspaßes verlängern kann. Es macht Spaß, sich gegenseitig oder auch sich selbst Aufgaben zu stellen. Jedoch wird einem schnell deutlich, dass es gar nicht so leicht ist, angemessene Herausforderungen zu stellen. Ressourcen, Handelsbeziehungen, Größe des Landes und viele weitere Faktoren müssen in die Überlegungen über die Zielwertungen miteinbezogen werden. Sonst kann es schnell passieren, dass man nicht erfüllbare Aufgaben stellt oder die Mission zu leicht gestaltet
in beiden Fällen wirkt sich das nicht gerade positiv auf die Spielfreude aus.

MEIN FAZIT 


Ich habe es auf keinen Fall bereut, das Spiel vor vielen Jahren gekauft zu haben. Natürlich hat die anfängliche Spieleuphorie nicht angehalten, aber trotzdem kam das Spiel immer wieder mal zum Einsatz und hat uns dann viel Freude bereitet.
Ich vergebe deshalb die vollen 5 Sterne, auch wenn ich den Sound auf die Dauer echt grausam finde





Caesar 3
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