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Bericht von bboeck über Daredevil
Veröffentlicht am 28.12.03 - 11:00 Uhr
Der Bericht wurde bisher 799 mal gelesen.
Der Autor benotete das Produkt Daredevil mit der Note: 3
Empfehlenswert? ja
Bericht:
Eine weitere Comicverfilmung aus dem Hause Marvel beglückt uns also. Dieses mal geht es um den Daredevil. Eine ähnlich zerrissene Figur wie Batman oder auch Spiderman. Die Ursachen liegen zwar etwas anders, und auch seine Behinderung (Blindheit) machen ihn zu einer besonderen Figur. Ich muss in diesem Fall zugeben das ich die Comic
Vorlage nicht kenne. Somit kann ich nur auf den filmischen Eindruck eingehen. Der war zwar nicht der schlechteste, aber weit von einigen Vorbildern entfernt.
Kommen wir zum Filminhalt:
Wir lernen Matt Murdock (gespielt von Scott Terra) kennen, einen kleinen Jungen, sein Vater ist Boxer. Dieser hat seine besten Zeiten schon lange hinter sich. Er hat aber den Wunsch noch einmal als Champ aufzutreten.. Insbesondere nachdem sein Sohn durch einen Unfall, den er zu verantworten hatte, erblindete. Der Vater, (gespielt von David Keith) gewinnt zwar seinen Kampf, verliert aber kurz danach sein Leben. Sein Sohn entwickelt danach einige unglaubliche Fähigkeiten, er ist zwar blind, aber er kann Dinge sehen die andere nicht sehen.
Mit dieser Fähigkeit verprügelt er dann einige Mitschüler, welche ihn vorher gehänselt haben. Seine Entwicklung geht allerdings noch weiter. Wir machen nun auch eine Blende im Film und sehen Matt als ausgebildeten Anwalt (jetzt gespielt von Ben Affleck), am Tag vertritt er seine Klienten, kann allerdings nicht mich dem „Strafrecht umgehen“. In der Nacht verfolgt er dann die Bösewichte und richtet sie gemäß seiner eigenen Intention.
Als er dann durch Zufall auf Electra (gespielt von Jennifer Garner) trifft, mit ihr einige „akrobatische Übungen
austauscht, und letztlich der liebe zu dieser Frau verfällt, steht seine Mission noch mehr fest. Doch ausgerechnet der Vater von Electra, Nikolaos (Erick Avari) ist ein potentieller Gegner und muss beseitigt werden. Diese Entscheidung trifft allerdins der Kingpin (gespielt von Michael Clarke Duncan). Der Kingpin war in der Zwischenzeit aber auch nicht untätig, er hat den Killer Bullseye (gespielt von Colin Farrell) auf die Sache angesetzt. Kingpin selbst bleibt im Hintergrund und verlässt sich auf seine „Diener“.
Beim ersten zusammentreffen von Daredevil und Bullseye stirbt der Vater von Electra, und sie hält Daredevil für den Mörder, ohne zu wissen das genau er der Man ist der ihr soviel bedeutet. Danach zieht sich die gesamte Storyline auf einen finalen Countdown hin, ein Kampf „Gut gegen Böse“ muss einfach sein.
Und hier endet auch meine Inhaltsangabe.
Meine Meinung:
Ich kenne die Comicvorlage nicht, kann den Film somit nur an seiner filmischen Präsenz werten. Und da wird die Luft für den Film dann doch eng. Alles was ich zu sehen bekam hatte ich schon mal gesehen. Überraschungen waren kaum vorhanden. Eine besonders inovative Story konnte ich auch nicht ausmachen. Das Todesdrama für den kleinen Jungen gab es auch schon bei Batman, nur da war es wesentlich besser gestaltet.
Auf die Blindheit des kleinen Matt zu spekulieren mag zwar ein netter Versuch sein, bei mir zündet er aber nicht. Im Hinblick auf die folgenden Super
Fähigkeiten mag das ganze ok gehen, doch sorry, so wie es im Film geschildert wird ist es einfach nur lächerlich. Was dieser blinde Mann vermag sprengt jede Grenze der Glaubwürdigkeit. Obendrein wird es auch noch lächerlich präsentiert, als „sehender“ am Tag kann er kaum einen Schritt vor den anderen setzen, also nee, das ist mir dann doch zuviel des guten.
Die Action
Szenen sind relativ gut gelungen. Die Kämpfe wirken glaubwürdig, teilweise aber auch überzogen. Insbesondere Bullseye überzieht mehr als nur einmal seine Aktionen und wird somit schon eher zur Witzfigur als zu einem ernsten Super
Helden
Gegner. Der ganze Film sieht für mich einfach wie ein 1. Versuch aus. Die Figur des Daredevil ist zwar interessant aber noch nicht bekannt genug. Probieren wir es halt mit einem einfachen Film, den Rest sieht man ja dann.
Im Vergleich zu den anderen aktuellen Produktionen im SF
Bereich bleibt für diesen Film wirklich nur ein durchschnittliches Ergebniss übrig. Es fehlt an Tiefgang innerhalb der Story, die Schauspieler (über die ich mir mal jedes Wort verkneife) sind eher im unteren Qualitätssegment anzusiedeln. Der Film selbst gehört sicherlich nicht zu den schlechtesten, ein ansehen sollte aber doch durchaus eine gewisse Toleranz beinhanlten. Grosse Namen und ein großes Budget versprechen mit Sicherheit keinen guten Film.
Fazit:
Ein Film, den man sich durchaus anschauen kann, man sollte nur nichts tiefgehendes erwarten. Unterhaltungskino ala Hollywood, überzeichnet, überbewertet und kaum durchdacht, aber das kennt man ja schon. Wer einen wirklichen Superheldenfilm sehen möchte wird sich enttäuscht sehen.
Ich spreche dennoch eine Empfehlung aus, und werte den Film als mittelmäßig, so negativ sich meine Worte auch angehört haben mögen, für kurzweilige Unterhaltung war der Film ok. Mehr darf man aber wirklich nicht erwarten.
Vielen Dank fürs Lesen
Daredevil
Einige Kommentare über den Bericht Daredevil, der unbekannte Held!!
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Daredevil
Daredevil, der unbekannte Held!!Bericht von bboeck über Daredevil
Veröffentlicht am 28.12.03 - 11:00 Uhr
Der Bericht wurde bisher 799 mal gelesen.
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Der Autor benotete das Produkt Daredevil mit der Note: 3
| Pro: Guter Versuch für einen Superhelden |
| Contra: leider nicht perfekt |
Empfehlenswert? ja
Bericht:
Eine weitere Comicverfilmung aus dem Hause Marvel beglückt uns also. Dieses mal geht es um den Daredevil. Eine ähnlich zerrissene Figur wie Batman oder auch Spiderman. Die Ursachen liegen zwar etwas anders, und auch seine Behinderung (Blindheit) machen ihn zu einer besonderen Figur. Ich muss in diesem Fall zugeben das ich die Comic
Vorlage nicht kenne. Somit kann ich nur auf den filmischen Eindruck eingehen. Der war zwar nicht der schlechteste, aber weit von einigen Vorbildern entfernt. Kommen wir zum Filminhalt:
Wir lernen Matt Murdock (gespielt von Scott Terra) kennen, einen kleinen Jungen, sein Vater ist Boxer. Dieser hat seine besten Zeiten schon lange hinter sich. Er hat aber den Wunsch noch einmal als Champ aufzutreten.. Insbesondere nachdem sein Sohn durch einen Unfall, den er zu verantworten hatte, erblindete. Der Vater, (gespielt von David Keith) gewinnt zwar seinen Kampf, verliert aber kurz danach sein Leben. Sein Sohn entwickelt danach einige unglaubliche Fähigkeiten, er ist zwar blind, aber er kann Dinge sehen die andere nicht sehen.
Mit dieser Fähigkeit verprügelt er dann einige Mitschüler, welche ihn vorher gehänselt haben. Seine Entwicklung geht allerdings noch weiter. Wir machen nun auch eine Blende im Film und sehen Matt als ausgebildeten Anwalt (jetzt gespielt von Ben Affleck), am Tag vertritt er seine Klienten, kann allerdings nicht mich dem „Strafrecht umgehen“. In der Nacht verfolgt er dann die Bösewichte und richtet sie gemäß seiner eigenen Intention.
Als er dann durch Zufall auf Electra (gespielt von Jennifer Garner) trifft, mit ihr einige „akrobatische Übungen
austauscht, und letztlich der liebe zu dieser Frau verfällt, steht seine Mission noch mehr fest. Doch ausgerechnet der Vater von Electra, Nikolaos (Erick Avari) ist ein potentieller Gegner und muss beseitigt werden. Diese Entscheidung trifft allerdins der Kingpin (gespielt von Michael Clarke Duncan). Der Kingpin war in der Zwischenzeit aber auch nicht untätig, er hat den Killer Bullseye (gespielt von Colin Farrell) auf die Sache angesetzt. Kingpin selbst bleibt im Hintergrund und verlässt sich auf seine „Diener“. Beim ersten zusammentreffen von Daredevil und Bullseye stirbt der Vater von Electra, und sie hält Daredevil für den Mörder, ohne zu wissen das genau er der Man ist der ihr soviel bedeutet. Danach zieht sich die gesamte Storyline auf einen finalen Countdown hin, ein Kampf „Gut gegen Böse“ muss einfach sein.
Und hier endet auch meine Inhaltsangabe.
Meine Meinung:
Ich kenne die Comicvorlage nicht, kann den Film somit nur an seiner filmischen Präsenz werten. Und da wird die Luft für den Film dann doch eng. Alles was ich zu sehen bekam hatte ich schon mal gesehen. Überraschungen waren kaum vorhanden. Eine besonders inovative Story konnte ich auch nicht ausmachen. Das Todesdrama für den kleinen Jungen gab es auch schon bei Batman, nur da war es wesentlich besser gestaltet.
Auf die Blindheit des kleinen Matt zu spekulieren mag zwar ein netter Versuch sein, bei mir zündet er aber nicht. Im Hinblick auf die folgenden Super
Fähigkeiten mag das ganze ok gehen, doch sorry, so wie es im Film geschildert wird ist es einfach nur lächerlich. Was dieser blinde Mann vermag sprengt jede Grenze der Glaubwürdigkeit. Obendrein wird es auch noch lächerlich präsentiert, als „sehender“ am Tag kann er kaum einen Schritt vor den anderen setzen, also nee, das ist mir dann doch zuviel des guten. Die Action
Szenen sind relativ gut gelungen. Die Kämpfe wirken glaubwürdig, teilweise aber auch überzogen. Insbesondere Bullseye überzieht mehr als nur einmal seine Aktionen und wird somit schon eher zur Witzfigur als zu einem ernsten Super
Helden
Gegner. Der ganze Film sieht für mich einfach wie ein 1. Versuch aus. Die Figur des Daredevil ist zwar interessant aber noch nicht bekannt genug. Probieren wir es halt mit einem einfachen Film, den Rest sieht man ja dann. Im Vergleich zu den anderen aktuellen Produktionen im SF
Bereich bleibt für diesen Film wirklich nur ein durchschnittliches Ergebniss übrig. Es fehlt an Tiefgang innerhalb der Story, die Schauspieler (über die ich mir mal jedes Wort verkneife) sind eher im unteren Qualitätssegment anzusiedeln. Der Film selbst gehört sicherlich nicht zu den schlechtesten, ein ansehen sollte aber doch durchaus eine gewisse Toleranz beinhanlten. Grosse Namen und ein großes Budget versprechen mit Sicherheit keinen guten Film. Fazit:
Ein Film, den man sich durchaus anschauen kann, man sollte nur nichts tiefgehendes erwarten. Unterhaltungskino ala Hollywood, überzeichnet, überbewertet und kaum durchdacht, aber das kennt man ja schon. Wer einen wirklichen Superheldenfilm sehen möchte wird sich enttäuscht sehen.
Ich spreche dennoch eine Empfehlung aus, und werte den Film als mittelmäßig, so negativ sich meine Worte auch angehört haben mögen, für kurzweilige Unterhaltung war der Film ok. Mehr darf man aber wirklich nicht erwarten.
Vielen Dank fürs Lesen
Daredevil
Einige Kommentare über den Bericht Daredevil, der unbekannte Held!!
| Also meiner Meinung nach ein sehr gelungener Bericht! Alle wichtigen Infos drinne und auch noch eine schöne Gliederung! Also bekommste von mir ein "sehr hilfreich"! GLG Sweety179 | ||
| Für diesen Bericht verdienst du dir natürlich ein sehr hilfreich von mir. Klar und übersichtlich geschrieben, so lese ich Berichte gern. LG an Dich! @Connector | ||
| Ich finde deinen Bericht sehr hilfreich, da er sich gut lesen lässt und mich gut informiert hat. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag viele Grüße von manu63 | ||
| dein bericht ist dir gut gelungen. sehr informativ und gut strukturiert. es ist alles wissenswerte vorhanden. dafür bekommst du ein sehr hilfreich von mir. | ||
| Einwandfreier Bericht.Der hat mir echt gut gefallen. Sehr informativ und vielleicht auch sehr lehrreich,mal schauen.Man liest sich, Danke. Gruss lautern |
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