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Bericht von minima über Corinne Hoffmann / Die weiße Massai
Veröffentlicht am 24.05.06 - 21:56 Uhr
Der Bericht wurde bisher 772 mal gelesen.
Der Autor benotete das Produkt Corinne Hoffmann / Die weiße Massai mit der Note: 1
Empfehlenswert? Ja
Bericht:















































































Nachdem ich nun schon so viel über dieses Buch gehört und gelesen hatte, war es vor ein paar Tagen also an der Zeit bei einem Bummel durch die Buchhandlung den weißen Massai zu erstehen. Eigentlich wollte ich es mir ja für den Urlaub aufsparen, hatte ich mir nach dem Kauf ganz fest geschworen. Aber schon auf dem Nachhauseweg in der Straßenbahn wurde der guter Vorsatz über Bord geworfen und ich begann zu lesen. Na ja, dachte ich, die ersten paar Seiten kann ich ja ruhig schnell überfliegen und packe es dann wieder weg. Ich habe mich dann aber so fest gelesen, das ich beinahe vergessen hätte aus der Bahn zu steigen.
Worum geht es???
















Corinne Hoffmann reist Weihnachten 1986 mit ihrem damaligen Freund Marco zum Urlaub nach Kenia. Ihr Leben in der Schweiz läuft bis dahin völlig normal und scheint gefestigt zu sein. Auf einer Fähre in Mombasa sieht sie zum ersten Mal den Massai
Krieger Lketinga. Sofort ist sie von ihm fasziniert und er geht ihr fortan nicht meht aus dem Kopf.Das bleibt auch ihrem Freund Marco nicht verboregn. Trotzdem freunden sich die beiden mit Lketinga an und dieser nimmt sie mit in ein einheimischen Village, wo sie auf eine Bekannten Lketingas treffen, Priscilla, die die beiden freundlich aufnimmt.
Während ihres Urlaub in Kenia wird Lketinga verhaftet, als Corinne dies erfährt, setzt sie Himmel und Hölle in Bewegung um ihn aus dem Gefängnis zu holen, muss aber dann wieder zurück in die Schweiz reisen. Sie trennt sich von ihrem Freund und hält Briefkontakt mit Lketinga und Priscilla.
Ein halbes Jahr später kehrt Corinne im Juli 1987 nach Kenia zurück. Obwohl sie ein Hotel gebucht hat, zieht sie während ihres Aufenthaltes in das Village zu Lketinga und Priscilla.
Ihr Entschluss ist gefasst, sie will der Schweiz für immer den Rücken kehren und zu ihrem Krieger nach Kenia gehen. Sie gibt also ihr komplettes Leben in der Schweiz auf und zieht im Oktober 1987 entgültig nach Kenia und das obwohl sie seit ihrer Rückkehr nicht ein Lebenszeichen von Lketinga bekommen hat.
In Mombasa angekommen, findet sie bei Priscilla ein neues Zuhause. Nach einigem Hin und Her erfährt Corinne schließlich wo sich ihr Krieger aufhält. Sie macht sich mit einer neuen, ebenfalls weißen Bekannten namens Jutta auf den Weg nach Maralal. Dort findet sie ihren Krieger in einem Dorf namens Barsaloi. Corinne zieht zu zu ihm und seiner Mutter in eine Manyatta. Es fällt ihr anfangs schwer sich an das spartanische Leben zu gewöhnen. Sie beschließt ein Auto zu kaufen um so besser für Lebensmittel sorgen zu können.
Als Corinne und Lketinga beschließen zu heiraten ist dies mit vielen Wegen und bürokratsichen Hürden verbunden. Nach vielen Wegen nach Nairobi und hohen Bestechungsgeldern können Lketinga und Corinne 1988 endlich heiraten.
Nach der Hochzeit möchte Corinne in Barsaloi einen Shop eröffnen um die Einheimischen mit Lebensmittel zu versorgen. Der Shop läuft gut, aber dann erkrankt Corinne zum ersten Mal an Malaria. Sie kehrt zur Erholung in die Schweiz zurück, verläßt die Zivilisation aber nach ihrer Genesung wieder. Kurz darauf bemerkt Corinne das sie schwanger ist. Während der Schwangerschaft bekommt sie einen zweiten Malaria
Schub und wird in ein Missions
Hospital gebracht. Dort kommt 1989 ihre Tochter Napirai zur Welt.
Nach der Geburt verändert sich die Beziehung von Lketinga und Corinne. In der Ehe beginnt es zu kriseln. Lketinga wirft ihr immer häufiger Untreue vor und erdrückt sie somit fast mit seiner Eifersucht. Doch Corinne bleibt bei ihrem Mann. Anfang 1990 werden die Vorwürfe immer schlimmer und Corim´nne sieht nur noch einen Weg ihre Ehe zu retten. sie beschwört Lketinga mit ihr und Napirai nach Mombasa an die Küste zu gehen und dort einen Massai
Souvenir
Shop zu eröffnen. Nach langem Zögern stimmt er zu.
In Mombasa eröffnen sie ihren Shop und zeihen wieder in das Village von Priscilla. Der Shop rentiert sich schnell
Lketinga wirft Corinne aber auch hier weiterhin Untreue vor. Auch der Besuch von Corinnes älterem Bruder kann die Situation nicht mehr retten.
Im Oktober 1990 verläßt Corinne unter dem Vorwand Urlaub in der Schweiz machen zu wollen für immer Kenia. Seitdem lebt sie nun mit ihrer Tochter in der Schweiz.
Meine Eindrücke















Während ich das Buch gelesen habe, hatte ich immer die Bilder der Szenen vor Augen. Corinne Hoffmann beschreibt ihre Erfahrungen so anschaulich, das es mir schwer fiel das Buch abends aus der Hand zu legen um nicht die ganze nacht durchzulesen. Oftmals habe ich mit Corinne gelitten und mich dann wieder mit ihr gefreut. Mir standen da eine oder andere Mal auch die Tränen in den Augen.
Fazit





Ich habe selten ein Buch gelesen, was mich von der ersten Seite ann sofort fasziniert hat. Ich weiß nicht, ob ich den Mutaufbringen würde, die Zivilisation hier zu verlassen um dann in einem Massai
Krieger
Dorf wie Barsaloi zu leben. Ich bewundere Corinne Hoffmann für ihren Mut und ihre Courage. In meinen Augen ist sie eine bewundernswerte Frau. Ich kann nur jedem dieses Buch ans Herz legen.
Viel Spass beim Lesen!
Eure Anja
Leseprobe









Herrliche Tropen Luft empfängt uns bei der Ankunft auf dem Fluh´ghafen Mombasa, und bereits hier ahne und spüre ich: dies ist mein Land, hier werde ich mich wohl fühlen. Doch allem Anschein nach bin nur ich empfänglich für die wunderbare Aura, die uns umgibt, denn mein Freund Marco bemerkt trocken:"Hier stinkt's!"
Nach de Zollabfertigung geht es mit demn Safaribus zu unserem Hotel. Auf dem Weg dorthin müssen wir mit der Fähre einen Fluss überqueren, der die Südküste von Mombasa trennt. es ist heiß, wir sitzten im Bus und staunen. ZU diesem Zeitpunkt weiß ich noch nicht, dass diese Fähre drei Tage später mein ganzes Leben verändern, ja auf den Kopf stellen wird.........
Corinne Hoffmann / Die weiße Massai
Einige Kommentare über den Bericht Die weiße Massai- zum Weinen schön!
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Corinne Hoffmann / Die weiße Massai
Die weiße Massai- zum Weinen schön!Bericht von minima über Corinne Hoffmann / Die weiße Massai
Veröffentlicht am 24.05.06 - 21:56 Uhr
Der Bericht wurde bisher 772 mal gelesen.
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Der Autor benotete das Produkt Corinne Hoffmann / Die weiße Massai mit der Note: 1
| Pro: Gänsehautfeeling pur |
| Contra: manchmal ist Frau Hoffmann ein wenig realitätsfern |
Empfehlenswert? Ja
Bericht:















































































Nachdem ich nun schon so viel über dieses Buch gehört und gelesen hatte, war es vor ein paar Tagen also an der Zeit bei einem Bummel durch die Buchhandlung den weißen Massai zu erstehen. Eigentlich wollte ich es mir ja für den Urlaub aufsparen, hatte ich mir nach dem Kauf ganz fest geschworen. Aber schon auf dem Nachhauseweg in der Straßenbahn wurde der guter Vorsatz über Bord geworfen und ich begann zu lesen. Na ja, dachte ich, die ersten paar Seiten kann ich ja ruhig schnell überfliegen und packe es dann wieder weg. Ich habe mich dann aber so fest gelesen, das ich beinahe vergessen hätte aus der Bahn zu steigen.
Worum geht es???
















Corinne Hoffmann reist Weihnachten 1986 mit ihrem damaligen Freund Marco zum Urlaub nach Kenia. Ihr Leben in der Schweiz läuft bis dahin völlig normal und scheint gefestigt zu sein. Auf einer Fähre in Mombasa sieht sie zum ersten Mal den Massai
Krieger Lketinga. Sofort ist sie von ihm fasziniert und er geht ihr fortan nicht meht aus dem Kopf.Das bleibt auch ihrem Freund Marco nicht verboregn. Trotzdem freunden sich die beiden mit Lketinga an und dieser nimmt sie mit in ein einheimischen Village, wo sie auf eine Bekannten Lketingas treffen, Priscilla, die die beiden freundlich aufnimmt.Während ihres Urlaub in Kenia wird Lketinga verhaftet, als Corinne dies erfährt, setzt sie Himmel und Hölle in Bewegung um ihn aus dem Gefängnis zu holen, muss aber dann wieder zurück in die Schweiz reisen. Sie trennt sich von ihrem Freund und hält Briefkontakt mit Lketinga und Priscilla.
Ein halbes Jahr später kehrt Corinne im Juli 1987 nach Kenia zurück. Obwohl sie ein Hotel gebucht hat, zieht sie während ihres Aufenthaltes in das Village zu Lketinga und Priscilla.
Ihr Entschluss ist gefasst, sie will der Schweiz für immer den Rücken kehren und zu ihrem Krieger nach Kenia gehen. Sie gibt also ihr komplettes Leben in der Schweiz auf und zieht im Oktober 1987 entgültig nach Kenia und das obwohl sie seit ihrer Rückkehr nicht ein Lebenszeichen von Lketinga bekommen hat.
In Mombasa angekommen, findet sie bei Priscilla ein neues Zuhause. Nach einigem Hin und Her erfährt Corinne schließlich wo sich ihr Krieger aufhält. Sie macht sich mit einer neuen, ebenfalls weißen Bekannten namens Jutta auf den Weg nach Maralal. Dort findet sie ihren Krieger in einem Dorf namens Barsaloi. Corinne zieht zu zu ihm und seiner Mutter in eine Manyatta. Es fällt ihr anfangs schwer sich an das spartanische Leben zu gewöhnen. Sie beschließt ein Auto zu kaufen um so besser für Lebensmittel sorgen zu können.
Als Corinne und Lketinga beschließen zu heiraten ist dies mit vielen Wegen und bürokratsichen Hürden verbunden. Nach vielen Wegen nach Nairobi und hohen Bestechungsgeldern können Lketinga und Corinne 1988 endlich heiraten.
Nach der Hochzeit möchte Corinne in Barsaloi einen Shop eröffnen um die Einheimischen mit Lebensmittel zu versorgen. Der Shop läuft gut, aber dann erkrankt Corinne zum ersten Mal an Malaria. Sie kehrt zur Erholung in die Schweiz zurück, verläßt die Zivilisation aber nach ihrer Genesung wieder. Kurz darauf bemerkt Corinne das sie schwanger ist. Während der Schwangerschaft bekommt sie einen zweiten Malaria
Schub und wird in ein Missions
Hospital gebracht. Dort kommt 1989 ihre Tochter Napirai zur Welt. Nach der Geburt verändert sich die Beziehung von Lketinga und Corinne. In der Ehe beginnt es zu kriseln. Lketinga wirft ihr immer häufiger Untreue vor und erdrückt sie somit fast mit seiner Eifersucht. Doch Corinne bleibt bei ihrem Mann. Anfang 1990 werden die Vorwürfe immer schlimmer und Corim´nne sieht nur noch einen Weg ihre Ehe zu retten. sie beschwört Lketinga mit ihr und Napirai nach Mombasa an die Küste zu gehen und dort einen Massai
Souvenir
Shop zu eröffnen. Nach langem Zögern stimmt er zu. In Mombasa eröffnen sie ihren Shop und zeihen wieder in das Village von Priscilla. Der Shop rentiert sich schnell
Lketinga wirft Corinne aber auch hier weiterhin Untreue vor. Auch der Besuch von Corinnes älterem Bruder kann die Situation nicht mehr retten. Im Oktober 1990 verläßt Corinne unter dem Vorwand Urlaub in der Schweiz machen zu wollen für immer Kenia. Seitdem lebt sie nun mit ihrer Tochter in der Schweiz.
Meine Eindrücke















Während ich das Buch gelesen habe, hatte ich immer die Bilder der Szenen vor Augen. Corinne Hoffmann beschreibt ihre Erfahrungen so anschaulich, das es mir schwer fiel das Buch abends aus der Hand zu legen um nicht die ganze nacht durchzulesen. Oftmals habe ich mit Corinne gelitten und mich dann wieder mit ihr gefreut. Mir standen da eine oder andere Mal auch die Tränen in den Augen.
Fazit





Ich habe selten ein Buch gelesen, was mich von der ersten Seite ann sofort fasziniert hat. Ich weiß nicht, ob ich den Mutaufbringen würde, die Zivilisation hier zu verlassen um dann in einem Massai
Krieger
Dorf wie Barsaloi zu leben. Ich bewundere Corinne Hoffmann für ihren Mut und ihre Courage. In meinen Augen ist sie eine bewundernswerte Frau. Ich kann nur jedem dieses Buch ans Herz legen.Viel Spass beim Lesen!
Eure Anja
Leseprobe









Herrliche Tropen Luft empfängt uns bei der Ankunft auf dem Fluh´ghafen Mombasa, und bereits hier ahne und spüre ich: dies ist mein Land, hier werde ich mich wohl fühlen. Doch allem Anschein nach bin nur ich empfänglich für die wunderbare Aura, die uns umgibt, denn mein Freund Marco bemerkt trocken:"Hier stinkt's!"
Nach de Zollabfertigung geht es mit demn Safaribus zu unserem Hotel. Auf dem Weg dorthin müssen wir mit der Fähre einen Fluss überqueren, der die Südküste von Mombasa trennt. es ist heiß, wir sitzten im Bus und staunen. ZU diesem Zeitpunkt weiß ich noch nicht, dass diese Fähre drei Tage später mein ganzes Leben verändern, ja auf den Kopf stellen wird.........
Corinne Hoffmann / Die weiße Massai
Einige Kommentare über den Bericht Die weiße Massai- zum Weinen schön!
| Zwei Stotterer wetten, dass sie es schaffen, am Kiosk ein Päckchen Zigaretten zu kaufen, ohne zu stottern. Der erste geht zum Kiosk, konzentriert sich aufs Äußerste und sagt: "Ha-Be". Stolz kommt er mit dem Päckchen HB zum anderen zurück, der nun ebenfalls einen Anlauf unternimmt. Schweißtropfen laufen ihm über die Stirn, aber ohne zu stottern bringt er das Wort "Camel" heraus. Schon will er seinem Freund triumphierend zuwinken, das fragt der Verkäufer: "Mit oder ohne Filter?" Darauf der Stotterer: "Ddddudu Ddepp!" | ||
| Also meiner Meinung nach ein sehr gelungener Bericht! Alle Infos drin, die man wissen sollte und dann noch eine gute Gliederung mit eigenen Erfahrungen! Da vergeb ich heute doch glatt mal ein "sehr hilfreich"! Liebe Grüße, Sweety179 | ||
| Ein sehr ausführlicher, informativer und damit äußerst lesenswerter Bericht. Eigentlich müsste man den gar nicht kommentieren ;-) Hey Leute, macht Werbung für MM! Damit es hier wieder aufwärts geht! Jörg | ||
| ein sehr hilfreich oder doch lieber ein sehr hilfreich. Ich kann mich nicht entscheiden, aber bei so einem schönen Bericht werde ich dann doch eher ein sehr hilfreich vergeben. | ||
| . . . und dann war da noch der Boxer, der sich an die christliche Regel hielt, anders als viele Schreiber- und Leserlinge hier, und meinte: „Geben ist seliger denn Nehmen!“ |
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