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Maggi Ravioli Diavoli

Ein Teufelchen in der Dose

Bericht von miko1960 über Maggi Ravioli Diavoli
Veröffentlicht am 06.04.06 - 21:30 Uhr
Der Bericht wurde bisher 202 mal gelesen.

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Profil von miko1960

Der Autor benotete das Produkt Maggi Ravioli Diavoli mit der Note: 1
Pro: recht gut
Contra: könnte Schärfer sein

Empfehlenswert? Ja

Bericht:

Dieser Bericht handelt über ein Gericht das man durchaus mit zweigeteilter Meinung ansehen kann. Zweigeteilt deshalb weil manche denken werden, "nein, so etwas kommt mir nicht auf den Tisch", andere wiederum sehen darin ein schnell zubereitetes Essen mit relativ geringer Kalorienzahl. Es handelt sich um die " Maggi Ravioli Diavoli in scharfer Tomatensauce" aus der Dose.

Ich verbringe sehr viel Zeit im Büro. Deshalb habe ich nicht immer die notwendige Zeit mir ein "anständiges Essen" zu besorgen oder zu kochen, geschweige denn irgendwohin zu fahren und zu Speisen. In solch einem Fall eignet sich ein Dosenmenü durchaus als Alternative. Es schmeckt nicht schlecht und man wird davon auch noch satt.

Und dieses Fertiggericht von Maggi kann man durchaus genießen.



Vorwort

Da ich mittlerweile in meinem Büro einen kleinen Schrank mit Fertiggerichten eingerichtet habe und dieser von Zeit zu Zeit wieder gefüllt werden muss, war ich vorige Woche auf der Suche nach etwas neuem. Fündig wurde ich in unserem hiesigen Kaufland in der Abteilung für Fertigprodukte aus der Dose. Dort stand diese Maggi Ravioli Diavoli direkt neben den normalen Ravioli in Tomantensauce. Da ich die normalen Ravioli schon lange kenne, nahm ich mir einmal die schärfere Variante mit. Der Preis der 800 Gramm Dose liegt bei 1,49 € und ist damit im mittleren Preissegment angesiedelt.


Die Verpackung / Die Dose

Die Dose besteht wie üblich aus Weisblech und hat am oberen Rand einen Pullring. Der Deckel kann mit diesem Ring leicht geöffnet werden. Die Dose selbst ist in roter Farbe gehalten und hat gelbrote Schriftzüge mit der Produktbeschreibung. Ein kleines Bild auf der Vorder und der Rückseite mit der verzehrfertigen Ravioli auf einer Gabel und daneben liegende Paprikas, runden den ansprechenden optischen Eindruck ab. Die Dosen sind zudem gut stapelbar. In dem Fall ideal für die Aufbewahrung in Schränken.


Die Zutaten


Wasser, 27,8% Ravioli (Hartweizengrieß, Wasser, Paniermehl, Schweinefleisch, Weizenkleber, Sonnenblumenöl, Speck, Weizendunst, Jodsalz, Gewürze, Hefeextrakt, Kräuter, Aroma), 21% Tomatenmark, 5,6% Paprika, Zucker, modifizierte Stärke, Jodsalz, Gewürze, Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat, Weinessig mit Kräuterauszügen, Aroma, Verdickungsmittel (Guarkernmehl, Xanthan, Johannisbrotkernmehl), Sonnenblumenöl.


<<< Hersteller >>>

MAGGI GmbH, 78221 Singen (Hohentwiel)


<<< Die Nährwertangaben >>>

Nährwerte in Bezug auf 100 g

Brennwert 78 kcal,
Eiweiß 2,9 g,
Kohlenhydrate 14,g
Fett 1,2 g


Pro Dose (gesamt) 800 g

Brennwert 624 kcal,
Eiweiß 23,2 g,
Kohlenhydrate 112 g,
Fett 9,6 g


Die Zubereitung ist wahlweise auf dem Herd oder in der Mikrowelle möglich. Eine Zubereitungsanleitung befindet sich auf der Dose.



Die Zubereitung


Da ich im Büro keinen Herd besitze, nutzte ich die Möglichkeit der Zubereitung in der Mikrowelle. Dazu öffnete ich die Dose und gab den Inhalt in eine mikrowellenherdgeeignete Schüssel. Diese stellte ich nun, abgedeckt mit einem Deckel, in die Mikro und wartete die angegebene Zeit von 8 Minuten bei 600 Watt ab. Nach der Hälfte der Zeit (4 Minuten) soll man einmal umrühren, auch das habe ich gemacht. Danach nahm ich die Schüssel mit einem dafür vorgesehenen Handschuh heraus. Dieser Handschuh ist notwendig da die Schüssel sehr heiß wurde und ich mir nicht die Finger verbrennen wollte.

Nun waren die Ravioli verzehrfertig.



Das Aussehen, der Geruch und der Geschmack


<<< Das Aussehen >>>

Die Ravioli sehen eigentlich aus wie alle anderen Ravioli von Maggi auch. Es sind kleine Teigtaschen mit den Massen 3 cm auf 2 cm und einer mittleren Dicke von ca. 0,5 1 cm. Die Ravioli selbst sind an den Seitenrändern gewellt und der Nudelteig sieht sehr homogen aus. Die Farbe ist wie bei dieser Teigart üblich, weis bis leicht gelblich. Die Sauce hat eine orangerote Farbe die etwas mehr nach rot tendiert. In der Sauce selbst sind kleine Paprikastückchen erkennbar. Diese sind in den Farben rot und grün gehalten. Hier werden also nur die günstigen Paprikasorten verwendet. Die Sauce wird zudem mit feinen Kräuterzugaben optisch noch etwas aufgewertet. Ansonsten gibt es am Aussehen der Ravioli nichts auszusetzen und das ganze sieht recht appetitlich aus.

Nach dem Aufbeißen der Fleischtaschen erkennt man die Fleischfüllung die durch die Gewürze etwas bräunlichrot ist. Die Fleischfüllung ist vom Aussehen her gesehen auch sehr gleichmäßig verteilt.


<<< Der Geruch >>>

Der Geruch der noch nicht zubereiteten Ravioli ist nicht sehr angenehm. Es riecht sehr nach kaltem Fleisch und kalten Nudeln. Also alles in allem gesehen nicht sehr gut. Dieser Geruch verfliegt jedoch nach der Erwärmung und zurück bleibt ein, nun recht angenehmer, Duft von frischen Ravioli und Tomatensauce. Dieser Duft wird durch den Paprikageruch noch verstärkt. Er riecht nun leicht säuerlich und durch die Gewürze und die Kräuterzugabe doch recht fruchtig und intensiv.


<<< Der Geschmack >>>

Der Geschmack ist im erwärmten Zustand nach dem ersten Bissen erst einmal etwas enttäuschend. Die Kräuter kommen so gar nicht zum tragen und der Geschmack an sich ist erst einmal sehr dezent. Von Schärfe ist im Moment jedenfalls noch nicht viel zu spüren. Dies ändert sich nach dem zweiten und dritten Bissen. Nun kommt die Schärfe langsam durch und auch die Gewürze und die Kräuter entfalten ihren Geschmack. Allerdings nicht so intensiv wie ich es erwartet hätte. Alles schmeckt sehr dezent aber doch tomatigfruchtig. Und dieser Geschmack bleibt so. Einzig die Schärfe wird etwas intensiver und hinterlässt ein leichtes brennen auf der Zunge. Dieses brennen vergeht jedoch sehr schnell wieder.

Die Bissigkeit ist, für Ravioli üblich, fast nicht gegeben. Man könnte diese Fleischtaschen sehr leicht mit der Zunge am Gaumen zerdrücken. Also von "al dente", ist nun gar nichts zu spüren.


<<< Die Verträglichkeit >>>

Wie bei allen Speisen üblich liegt die Verträglichkeit eines Gerichtes auch an der Person selbst. Wer mit Tomaten und deren Saucen keine Probleme hat, dürfte auch mit Ravioli Diavoli keine Schwierigkeiten bekommen. Die Schärfe hält sich in Grenzen und somit ist eine Übersäuerung des Magens wohl nicht gegeben. Durch die recht geringe Kalorienzahl von nur 78 Kalorien auf 100 Gramm ist dieses Essen zudem noch sehr leicht verdaulich. Andere Speisen haben hier wesentlich mehr Kalorien. Auch bei sehr großem Hunger und dem verspeisen der ganzen Dose, liegt die Kalorienzahl noch im Mittel (624 kcal).

Im Vergleich hierzu hat 100 Gramm Salami (aus Schweinefleisch) meist zwischen 300 und 400 Kalorien. Dazu ein Brötchen (ca. 250 Kalorien) und das Äquivalent ist erreicht. Summe ca. 650 Kalorien!


Doch Menschen mit Diabetes sollten hier (bei den Ravioli) etwas aufpassen. Die Kohlenhydrate sind, bedingt durch den Nudelteiganteil, doch recht hoch.



Mein Fazit

Die Ravioli Diavoli von Maggi kann man durchaus essen. Sie schmecken nicht allzu scharf und der übrige Geschmack hält sich auch in Grenzen. In dieser Art sind sie jedoch auch für Freunde der leichten Schärfe durchaus akzeptabel. Wer einen intensiven und feurigen Geschmack erwartet, wird hier allerdings enttäuscht. Sie schmecken zwar durchaus fruchtig und tomatig, aber keinesfalls kräftig. Eine milde Schärfe ist erkennbar aber nicht in der Form wie die Aufschrift auf der Dose es vermittelt.

Deshalb ziehe ich hier zwei Punkte von der Gesamtbewertung ab.

Die schnelle Zubereitung, sowohl in der Mikrowelle wie auch auf dem Herd, machen sie zu einem echten "FastFood"Produkt.

Mir persönlich schmecken sie mittlerweile recht gut.



Ich bedanke mich für das Lesen, das Bewerten und das Kommentieren.

Euer Michael

Für MyMeinung Ciao und Yopi

Maggi Ravioli Diavoli

Einige Kommentare über den Bericht Ein Teufelchen in der Dose


Sehr hilfreich
Dein Fazit ist ok. Die Ravioli Diavoli von Maggi kann man durchaus essen. Sie schmecken nicht allzu scharf und der übrige Geschmack hält sich auch in Grenzen. In dieser Art sind sie jedoch auch für Freunde der leichten Schärfe durchaus akzeptabel. Wer einen intensiven und feurigen Geschmack erwartet, wird hier allerdings enttäuscht. Sie schmecken zwar durchaus fruchtig und tomatig, aber keinesfalls kräftig. Eine milde Schärfe ist erkennbar aber nicht in der Form wie die Aufschrift auf der Dose es vermittelt.
Meinungs_Falke
Sehr hilfreich
(¯`´.¸.´´¯)Schöner Bericht - von mir erhälst du ein sehr hilfreich. Komm doch einfach auch bei bei mir vorbei. In meine Account findest du viele interessante Berichte, die dir sicher auch sehr hilfreich erscheinen. Liebe Grüße campimo (¯`´.¸.´´¯)
campimo
Sehr hilfreich
Also meiner Meinung nach ein sehr gelungener Bericht! Alle Infos drin, die man wissen sollte und dann noch eine gute Gliederung mit eigenen Erfahrungen! Da vergeb ich heute doch glatt mal ein "sehr hilfreich"! Liebe Grüße, Sweety179
Sweety179
Sehr hilfreich
Für alle Fix- und Fertig-Produkte, Tütensuppen und ganz besonders bei Dosenfutter für Menschen gilt der alte Werbespruch von d-c-fix: „Selber machen, schöner machen, eigne Idee in allen Sachen!“
topfmops
Sehr hilfreich
Ein sehr ausführlicher, informativer und damit besonders lesenswerter Bericht! Deshalb auch von mir ein sehr hilfreich. Ich wünsche einen schönen Sonntag Abend! Liebe Grüße, Jörg
JoergTh


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