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Playmobil Fun Park (Zirndorf)

Kinderspaß in XXL

Bericht von YetiChris über Playmobil Fun Park (Zirndorf)
Veröffentlicht am 28.08.05 - 19:36 Uhr
Der Bericht wurde bisher 1116 mal gelesen.

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Profil von YetiChris

Der Autor benotete das Produkt Playmobil Fun Park (Zirndorf) mit der Note: 1
Pro: Absolut Kindgerecht, prima Preispolitik
Contra: Eigenwerbung, Ausgang nur durch Shop

Empfehlenswert? Ja

Bericht:

Gerade frisch aus dem ersten Familienurlaub zurück, möchte ich euch einem Erlebnis teilhaben lassen, dass nach Meinung meiner Fre3undin und meiner Tochter zum schönsten gehört hat, was wir in den letzten 8 Tagen erlebt haben der besuch des PLAYMOBIL FunParks in Zirndorf bei Nürnberg.

Ich denke, es ist müßig, zu beschreiben, was Playmobil ist oder längere Abhandlungen über Firmengeschichte etc. zu veröffentlichen. Wer nichts über Playmobil weiß, der lag in den letzten 31 Jahren (so lange gibt es die Spielfiguren) höchstwahrscheinlich im Koma oder hatte nie Kontakt zu Kindern. Daher beschränke ich mich nur auf die kurzen Infos, das neben dem FunPark die Firmenzentrale der Herstellerfirma Geobra Brandstätter GmbH & Co KG angesiedelt ist und das diese den Park auch selber betreibt.

Also, auf geht's:

Unser Urlaub führte meine Familie ins schöne Frankenland, in die nähe von Rothenburg ob der Tauber. Eine wunderschöne Gegend, aber Städtetouren nach Rothenburg, Bad Windsheim und Ansbach sind nicht wirklich Dinge, die eine aktive Vierjährige wirklich vom Hocker reißen. Neben den Attraktionen, die unser gebuchter Urlaub auf dem Bauernhof und das naheliegende Freizeitbad bot, wollten wir noch ein weiteres Highlight bieten.
Wir besorgten uns also Infomaterial über die nähere Umgebung und aufgrund der Empfehlungen von Mitgästen und unseren Gastherren legten wir uns schnell auf den PLAYMOBIL FunPark fest. Grund dafür waren die fast schon sensationell günstigen Preise und die vergleichsweise geringe Fahrstrecke (von unserer Unterkunft ca. 1 Stunde über Landstraße), andere Alternativen (z.B. Legoland Deutschland, Wildtierpark in Bad Mergentheim oder Zoo Nürnberg) lagen zumeist deutlich weiter entfernt.
Natürlich hatten wir auch kleinere Bedenken: bei dem Preis kann das ja nichts werden, reine Werbeshow, das Essen wird schön teuer sein etc. Aber trotz allem fuhren wir also am Mittwoch los und erreichten, dank der hervorragenden und frühzeitigen Beschilderung, nach ca. einer Stunde unser Ziel in Zirndorf. Zunächst viel uns eine Große Baustelle auf das sogenannte HOBCenter, eine riesige Halle, die zukünftig (schon ab Oktober 2005) einen großen IndoorSpielbereich beherrbergen soll, indem die kleinen Gäste nach aller Herzenslust mit den PlaymobilProdukten Spielen, bauen und Spaß haben sollen, und das zu allen Jahreszeiten. Wir suchten nach einem Parkplatz und fanden , nicht zuletzt dank des eher durchwachsenen Wetters, sofort einen auf einem der drei großen überdachten Parkdecks (insgesamt 1000 Stellplätze). Hier freute sich Papa (ich) sofort, denn ein Blick auf die preistafel zeigte mir, das sich die Parkkosten in unglaublich niedrigen Bereichen aufhielten: 1 Euro nein, nicht pro Stunde PRO TAG!!! Also, ohne schlechtes gewissen die ganze Zeit hier verbringen super.

Sofort zum Eingang, der, wie sollte es anders sein, wie eine PlaymobilSpielburg gestaltet war: mit Wassergraben (und PlastikKrokodil), PlaymobilRittern in Lebensgröße und natürlich einer Zugbrücke! Eine weitere Freude kam an der Kasse auf: der Eintritts belief sich auf 16,50 € für drei Personen, also 5,50€ pro Nase! Wirklich Familienfreundlich und das in der Hauptsaison! In der Nebensaison beläuft sich der Preis sogar nur auf 4,50 €, wobei allerdings Kinder ab 3 Jahren den vollen Preis entrichten müssen (vorher freier Eintritt). Das klingt komisch, aber man darf nicht vergessen, das die PlaymobilZielgruppe bei 3Jährigen beginnt.
Sehr intelligent ist ein kleines Gimmick, das am Eingang verteilt wird. Eine Papierschleife, die man, mit Handynummer und Namen des Kindes versehen, seinem Nachwuchs um das Handgelenk bindet. So kann das Kind, sollte es seine Eltern verlieren, sofort und ohne große Probleme von den zahlreichen ParkMitarbeitern sofort wieder an die Eltern zurückvermittelt werden. Einfach, aber clever!

Endlich zu den Attraktionen im Park. Hier muss man sich von dem Bild eines Freizeitparks verabschieden. Im FunPark gibt es keine Fahrattraktionen wie Karussels oder Achterbahnen. Hier steht das selber machen im Vordergrund, und zwar eher real als interaktiv. Da kann geklettert, geplatscht, gematscht, gepaddelt und gebuddelt werden und Playmobil liegt weniger im Mittelpunkt, ist zumeist nur als Dekoration immer präsent.
Unsere erste Station die Ritterburg, die wir nach einem kleinen Abstecher zum Rutschenhang erreichten, der sich zwischen Burg und Eingang befindet. Die Burg ist ein bisschen enttäuschend ein kleiner Spiegelsaal, ein Thronsaal und eine Kletterwand sind für Erwachsene vielleicht etwas dürftig, aber dennoch ist der Thron belagert und auch der manuell betriebene Drehbrunnen ist eine Sensation. Schnell weiter zum Wasserkanal. Hier hat man zum ersten Mal direkten Kontakt zu PlaymobilArtikeln, denn hier gibt es sämtliche aktuellen PlaymobilWasserfahrzeuge vom Tretboot über Wikingerschiff und Arche Noah bis zum PriatenSegelboot. Und natürlich mit sämtlichem Zubehör: Figuren, Tiere, Kanonen, Kleinteile alles, was man an Playmobil kennt und liebt ist vorhanden. Da werden auch gestandene Männer wieder zu Kindern und spielen, was das Zeug hält. Und man versteht, warum schon im Infomaterial empfohlen wird, Wechselwäsche mitzubringen. Schnell war unsere Tochter patschnass! Aber nach einer kurzen Umziehpause wurde weitergespielt.

Für uns zeigte sich auch gleich das größte Problem: Da das Wetter nicht gerade als Hochsommer zu bezeichnen war, waren viele Spielmöglichkeiten mit Vorsicht zu genießen. Was mit Badekleidung kein Problem ist, wird bei Regenwetter schnell uninteressant.

Aber weiter im Text. Wir kamen zur nächsten Abteilung, und für unsere Tochter das echte Highlight: Das Indianerdorf mit Wasserspielplatz (dank Regenwetter Schlammgrube) und Goldmine! Und Goldmine ist wörtlich zu nehmen: hier können die kleinen Helden mit Sieb und Schäuffelchen bewaffnet tatsächlich zu Diggern werden und nach Gold schürfen. Regelmäßig verteilen Parkmitarbeiter in einem großen Sandkasten goldgefärbte kleine Kieselsteine, die in kleinen Schatztruhen(Stück 1 €) gesammelt werden können. Unter einem Dach können zusätzlich an einer kleinen Förderanlage Splitter von Halbedelsteinen aus Quarzsand ausgesiebt werden das allerdings kostenlos! Natürlich für jedes Kind DIE Sensation!

Dagegen ist der benachbarte Bauernhof ein bisschen Langweilig. Zwar kann man hier (Plastik)Pferde und Kühe pflegen und melken und mit Kettcars fahren, aber das kommt nach diesem Highlight natürlich nicht zu gut an! Das gleiche gilt wir den Wasserspielplatz klassische Elternerfahrung: nasse Füße laufen nicht gern also erstmal trocknen lassen (Perfekter Service im Park: Kostenloser Wäschetrockner!) und erst mal Mittagspause in der Wirtsschänke.

Auch hier wieder findet man wieder absolut Familienfreundliche Preise, Ca. 20 € für drei Personen incl. Getränken ist absolut im Rahmen, lediglich die Tatsache, dass man Pfand für nahezu alle Geschirrteile bezahlen muss, ist etwas nervig. Trotzdem verständlich, dann so ist der Sitzbereich des SBRestaurants immer ordentlich.

Am Nachmittag Standen zunächst noch MayaTempel und Piratenschiff auf dem Programm, aber dank Wasser von oben wollte keine Große Begeisterung für "Wasser von unten" aufkommen. Das Piratenschiff ist Maßstabsgetreu dem Spielzeugschiff aus dem Playmobilsortiment nachgebildet und kann von außen mit Flößen und über Brücken geentert werden.

Letzter Großer Bereich im Freien ist die Baumhauswelt, die ganz dem Namen entsprechend ultimativen Kletterspaß bietet. Hier findet sich auch die sog. "Feenquelle", quasi die maritime Variante der Goldmine. Hier können aus überdimensionalen Muscheln kleine PlastikWassertiere gesammelt werden, die in KunststoffMuscheln "wieder 1 € das Stück" mit ach hause genommen werden. Lustig, aber eine ziemliche Wasserschlacht und für kleiner Kinder mit kurzen Armen sehr ernüchternd Mama oder Papa sollte hier helfend eingreifen!

Zum Schluss besuchten wir noch den IndoorKlettergarten. Da unsere Tochter schon ziemlich fertig war, war dies ein kurzer Abstecher, am einfachsten beschreiben kann man den Kletterpark als Baumhauswelt unter Glas.

Letzte Station war das Spieleparadies: eine große Halle voller Playmobil zum Ausprobieren, Spielen, bauen der Garten Eden für Kinder! Selbst kaputtes wird von den Mitarbeiternm schnell ersetzt, das es anders als zuhause nicht zu Tränen oder Streit kommen kann alles ist Mehrfach vorhanden und schnell bilden sich auch keline Kindergruppen, die miteinander spielen.

Eine schöne Sache, wenn man den Werbeaspekt vergisst denn der Ausgang ist nur durch einen großen PlaymobilShop zu erreichen, in dem es das GESAMTE PlaymobilProgramm gibt zu etwas günstigeren Preisen zwar, aber ein mit reizen übersättigets Kind ist ohne eine Kleinigkeit kaufen zu müssen kaum durch dieses Wunderland zu bekommen. Kaum ein Gast hatte nicht zumindest eine kleine Figur gekauft. Aber was soll man meckern Dafür war der ganze Tag preisgünstig und wirklich wunderschön! Auch wir als Erwachsene konnten in Kinderheitserinnerungen schwelgen, und unsere Kleine war seelig. Wir werden auf jeden Fall wieder mal nach Zirndorf fahren, zumal wir das "LechzuaKreativcenter" (eine Spielund Bastelhalle mit großen Angebot an Pflanzkübeln und Pflanzen) noch nicht kennen und natürlich das HOBCenter ausprobieren wollen. Außerdem gibt es ja noch den PLAYMOBIL GolfRange, eine DrivingRange , auf der auch Kinder den richtigen Abschlag lernen können und die nächstes Jahr durch eine Art MinigolfAnlage erweitert werden soll.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es auch noch ein Hotal direkt neben dem Park gibt das "Playmobil Inn" Das wir aber nicht genutzt haben. Nähere Infos darüber findet man unter www.Playmobilinn.de.

Zum Abschluss sei noch gesagt, das sich der Besuch des Parks auf jeden Fall lohnt und für Familien mit Kindern nur zu empfehlen ist. Auch wenn (natürlich) Eigenwerbung für das Produkt im Fordergrund steht, der Park ist mit Liebe zum Detail und schönen Ideen gestalltet und bietet wirklich für jeden Etwas. Zwar frage ich mich, mit wie viel Schwund die Betreiber hier zu kämpfen haben, aber wir haben wirklich nichts mitgehen lassen!!! ;)

Neben dem Park in Zirndorf gibt esübrigens noch weitere in Paris, auf Malta, In Athen in Orlando und Palm Beach. Hier beschränkt sich das Angebot allerdings einzig und allein auf die IndoorSpielbereiche und damit auf den Werbeeffekt für PlaymobilProdukte.

Weiter Infos, auch zu den internationalen FunParks, findet man unter www.playmobilfunpark.de.

Viel Spaß bei eurem Besuch!

Playmobil Fun Park (Zirndorf)

Einige Kommentare über den Bericht Kinderspaß in XXL


Sehr hilfreich
Dein Bericht ist sehr hilfreich. Warum ich das noch mit 150 Anschlägen begründen muss, ist mir unerfindlich. Es ist mir leider unmöglich, zu Deinem Bericht etwas SINNVOLLES zu schreiben. Denn alles, was ich wissen muss, steht in Deinem Bericht. Danke
Wildheart
Sehr hilfreich
Ich bin gezwungen zu kommentieren, also kommentiere ich, was soll ich anderes machen. Nööö nochmehr mehr schreiben, immer noch nicht gut, wie jetzt, noch mehr.Okay, okay, ich gebe mich geschlagen sh was soll ich auch anderes sagen.
sabinerolli
Sehr hilfreich
Funparks? Nein Danke. Ansonsten kann ich nix zu diesem sehr nützlichen Bericht verkünden. Aber ich muß noch was sagen, es fehlen noch Zeichen. also viel Spaß wenn Du mal so was machst mit Deiner Familie.
ISchoenherr
Sehr hilfreich
Na mal sehen was ich heute so schreibe,der Bericht war super, sehr hilfreich ,läßt sich gut lesen ,ist alles drin, ich finde ihn einfach klasse,und lese immer wieder gern bei Dir.Lg.Claudia
Cloe66
Sehr hilfreich
wenn man gezwungen wird einen kommentar abzugeben, aber es fällt einem nichts konstruktives ein, weil der bericht so ok ist wie er ist, dann wird es eben ein sh-zwangskommentar...
tuimama


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