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Bericht von die_indra über Stark
Veröffentlicht am 08.01.04 - 17:27 Uhr
Der Bericht wurde bisher 575 mal gelesen.
Der Autor benotete das Produkt Stark mit der Note: 1
Empfehlenswert? ja
Bericht:
Ein beträchtlicher Haufen meiner Büchersammlung sind Stephen King und Richard Bachmann Bücher. Für alle nicht
King
Fans: Stephen King und Richard Bachmann sind ein und die selbe Person!
Neulich Abend habe ich mir wieder einmal eines seiner Bücher greifen wollen. Wie mein Blick über mein Buchregal von links nach rechts schwankte, fiel mir ein Buch in die Augen, dass ich zwar schon kannte, mich aber damals regelrecht in seinen Bann gezogen hatte. In Erinnerungen schwelgend wollte ich nur mal ein paar Seiten lesen...pff, von wegen ein paar Seiten! Bis spät in die nacht saß ich vor meinem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen.
Grund, euch zu berichten worum es geht:
1988 wurde "Stark: the dark half" zum ersten mal in Deutschland veröffentlicht und landete damals auch direkt in meinem Buchregal. Mit etwa 26 Kapiteln und knapp 500 Seiten handelt es sich eigentlich um einen typischen King
Umfang.


Die Handlung

Hauptcharaktete in Stark ist der Schriftsteller Thad Beaumont. (Hm, Schriftsteller? Soll das etwa eine Art Autobiografie sein?) Seine veröffentlichten Bücher waren im Grund alles andere als erfolgreich. Erst, als er sich das Pseudonym George Stark zulegt und in seinem Namen ein Buch veröffentlichte, kam der grandiose Erfolg, der Thad sich erträumt hatte (extreme Parallele zu King und Bachmann würde ich sagen).
Vorerst beginnt der Roman allerdings mit einer Beschreibung aus Thads Kindheitstagen. Durch ständige Kopfschmerzen erleidet Thad große Qualen. Nachdem ein Gehirntumor angenommen wird, wird er operiert. Diese OP wird extrem detailliert dargestellt und bewirkt schon einen ersten, nicht zu unterschätzenden Gruselanfall beim Leser: Thad hat keinen Tumor, er bekommt Teilstücke eines menschlichen Körpers aus seinem Kopf herausoperiert. Ein Zwilling, den er im Mutterleib in sich aufgenommen hatte.
In Analogie dazu hat der erwachsene Schriftsteller Thad eine Frau und Zwillinge. Eines Tages kommt in der Öffentlichkeit heraus, dass Thad Beaumont auch der Schriftsteller Stark ist. Thad entschließt sich, sein Pseudonym aufzugeben. Die Ablegung seines Pseudonyms will er PR
trächtig vermarkten. Ein Zeitungsartikel soll erscheinen und er möchte symbolisch sein Pseudonym beerdigen.
Kurz nach der Beerdigung steigt Stark aus sienem symbolischen Grab. Er will Thad zwingen, weitere Bücher in seinem Namen zu veröffentlichen.
Blutig, spannen und grausam werden zahlreiche, nun folgende Morde dargestellt. Alle Morde werden an Personen begangen, die zur Veröffentlichung der Thad Beaumont
Lüge beigetragen haben. An allen Leichen kleben Thads Fingerabdrücke!
Thad glaubt, dass Stark diese Morde beging. So abwegig und irreal diese Behauptung jedoch ist, glaubt ihm keiner und Thad gerät in die Schusslinie der Verdächtigung.
Eine Hetzjagd beginnt, in der man im Grunde nie weiß, wer nun verfolgt wird (ob George oder Thad) geschweige denn, ob Stark existiert oder Thad eine gespaltene Persönlichkeit hat und möglicherweise alle Morde selber beging.
Thads letzte Hoffnung besteht in einer sagenhaften Legende von Sperlingen, die die lebenden Toten zurück in das Jenseits tragen können. Er hat aber keine Ahnung, wie er diese Sperlinge zu sich rufen soll...


Mein Fazit

Die etwas über 500 Seiten sind im normalen Fall oft eine kleine Herausforderung. Aber bei Stark vergingen sie wie im Flug. SCHWUPPS, waren sie durchgelesen. Man sitzt dann da und wünscht sich – im Gegensatz zu vielen anderen Büchern – noch ein paar hundert Seiten mehr.
Stark ist eine überaus spannende und durchweg rätselhafte Geschichte, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Zusätzlich zu der ohnehin schon haarsträubenden Geschichte kommt die Frage erschwerend hinzu, ob Stephen King hier über sich selber schreibt. Es deuten doch einige Parallelen darauf hin. Auch wenn es nicht so ist, so wurde die möglicherweise absichtliche Parallele zu seinem Schriftsteller
Dasein absolut wirksam eingesetzt. Nach einigen Kapiteln, zweifelt man oft selber an seinem Verstand. Die Realität und Fiktion verschwimmt völlig.
Absolut empfehlenswert!!! Viel Blut, viel Rätselhaftes und vor allem eine enorm bedrückende Atmosphäre.
Stark
Einige Kommentare über den Bericht Kings böser Zwilling
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Stark
Kings böser ZwillingBericht von die_indra über Stark
Veröffentlicht am 08.01.04 - 17:27 Uhr
Der Bericht wurde bisher 575 mal gelesen.
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Der Autor benotete das Produkt Stark mit der Note: 1
| Pro: mega spannend, lässt großen Spielraum für eigene Interpretationen |
| Contra: rein gar nichts |
Empfehlenswert? ja
Bericht:
Ein beträchtlicher Haufen meiner Büchersammlung sind Stephen King und Richard Bachmann Bücher. Für alle nicht
King
Fans: Stephen King und Richard Bachmann sind ein und die selbe Person! Neulich Abend habe ich mir wieder einmal eines seiner Bücher greifen wollen. Wie mein Blick über mein Buchregal von links nach rechts schwankte, fiel mir ein Buch in die Augen, dass ich zwar schon kannte, mich aber damals regelrecht in seinen Bann gezogen hatte. In Erinnerungen schwelgend wollte ich nur mal ein paar Seiten lesen...pff, von wegen ein paar Seiten! Bis spät in die nacht saß ich vor meinem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen.
Grund, euch zu berichten worum es geht:
1988 wurde "Stark: the dark half" zum ersten mal in Deutschland veröffentlicht und landete damals auch direkt in meinem Buchregal. Mit etwa 26 Kapiteln und knapp 500 Seiten handelt es sich eigentlich um einen typischen King
Umfang. 

Die Handlung

Hauptcharaktete in Stark ist der Schriftsteller Thad Beaumont. (Hm, Schriftsteller? Soll das etwa eine Art Autobiografie sein?) Seine veröffentlichten Bücher waren im Grund alles andere als erfolgreich. Erst, als er sich das Pseudonym George Stark zulegt und in seinem Namen ein Buch veröffentlichte, kam der grandiose Erfolg, der Thad sich erträumt hatte (extreme Parallele zu King und Bachmann würde ich sagen).
Vorerst beginnt der Roman allerdings mit einer Beschreibung aus Thads Kindheitstagen. Durch ständige Kopfschmerzen erleidet Thad große Qualen. Nachdem ein Gehirntumor angenommen wird, wird er operiert. Diese OP wird extrem detailliert dargestellt und bewirkt schon einen ersten, nicht zu unterschätzenden Gruselanfall beim Leser: Thad hat keinen Tumor, er bekommt Teilstücke eines menschlichen Körpers aus seinem Kopf herausoperiert. Ein Zwilling, den er im Mutterleib in sich aufgenommen hatte.
In Analogie dazu hat der erwachsene Schriftsteller Thad eine Frau und Zwillinge. Eines Tages kommt in der Öffentlichkeit heraus, dass Thad Beaumont auch der Schriftsteller Stark ist. Thad entschließt sich, sein Pseudonym aufzugeben. Die Ablegung seines Pseudonyms will er PR
trächtig vermarkten. Ein Zeitungsartikel soll erscheinen und er möchte symbolisch sein Pseudonym beerdigen. Kurz nach der Beerdigung steigt Stark aus sienem symbolischen Grab. Er will Thad zwingen, weitere Bücher in seinem Namen zu veröffentlichen.
Blutig, spannen und grausam werden zahlreiche, nun folgende Morde dargestellt. Alle Morde werden an Personen begangen, die zur Veröffentlichung der Thad Beaumont
Lüge beigetragen haben. An allen Leichen kleben Thads Fingerabdrücke! Thad glaubt, dass Stark diese Morde beging. So abwegig und irreal diese Behauptung jedoch ist, glaubt ihm keiner und Thad gerät in die Schusslinie der Verdächtigung.
Eine Hetzjagd beginnt, in der man im Grunde nie weiß, wer nun verfolgt wird (ob George oder Thad) geschweige denn, ob Stark existiert oder Thad eine gespaltene Persönlichkeit hat und möglicherweise alle Morde selber beging.
Thads letzte Hoffnung besteht in einer sagenhaften Legende von Sperlingen, die die lebenden Toten zurück in das Jenseits tragen können. Er hat aber keine Ahnung, wie er diese Sperlinge zu sich rufen soll...


Mein Fazit

Die etwas über 500 Seiten sind im normalen Fall oft eine kleine Herausforderung. Aber bei Stark vergingen sie wie im Flug. SCHWUPPS, waren sie durchgelesen. Man sitzt dann da und wünscht sich – im Gegensatz zu vielen anderen Büchern – noch ein paar hundert Seiten mehr.
Stark ist eine überaus spannende und durchweg rätselhafte Geschichte, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Zusätzlich zu der ohnehin schon haarsträubenden Geschichte kommt die Frage erschwerend hinzu, ob Stephen King hier über sich selber schreibt. Es deuten doch einige Parallelen darauf hin. Auch wenn es nicht so ist, so wurde die möglicherweise absichtliche Parallele zu seinem Schriftsteller
Dasein absolut wirksam eingesetzt. Nach einigen Kapiteln, zweifelt man oft selber an seinem Verstand. Die Realität und Fiktion verschwimmt völlig. Absolut empfehlenswert!!! Viel Blut, viel Rätselhaftes und vor allem eine enorm bedrückende Atmosphäre.
Stark
Einige Kommentare über den Bericht Kings böser Zwilling
| Also meiner Meinung nach ein sehr gelungener Bericht! Alle wichtigen Infos drinne und auch noch eine schöne Gliederung! Also bekommste von mir ein "sehr hilfreich"! GLG Sweety179 | ||
| Ich finde deinen Bericht sehr hilfreich, da er sich gut lesen läßt und mich gut informiert hat. Daher vergebe ich gerne ein sehr hilfreich. Viele Grüße von manu63 | ||
| Einwandfreier Bericht.Der hat mir echt gut gefallen. Sehr informativ und vielleicht auch sehr lehrreich,mal schauen.Man liest sich, Danke. Gruss lautern | ||
| ja so ist das mit den Bewertungen, mal ist es so, dann mal wieder so, und wie wird es heute sein, mal überlegen heute ist es wohl ein sehr hilfreich!! | ||
| Hallo, bin auch ein King-Fan. Habe Stark auch schon gelesen und fand es faszinierend. LG Rainer |
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