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Bericht von Rosensammlerin über Kölner Gelierzucker 2:1
Veröffentlicht am 19.05.05 - 22:49 Uhr
Der Bericht wurde bisher 10554 mal gelesen.
Der Autor benotete das Produkt Kölner Gelierzucker 2:1 mit der Note: 2
Empfehlenswert? Ja
Bericht:
Kölner Gelierzucker
Pfeifer & Langen
Kommanditgesellschaft
Linnicher Str. 48
50933 Köln
Verbraucher
Service
Postfach 450929
50884 Köln
Telefon: 6 Cent pro Anruf)
01802
498000
(hier gibt es kostenlose Rezepte)
www.koelner
zucker.de
Bald beginnt die Erdbeersaison!
























Bald beginnt die Saison für Marmelade und Gelees. Normalerweise braucht man pro Kilogramm Früchte ca. 1 kg Zucker. Gelierzucker gibt es mit verschieden viel Geliermittel, so dass man Zucker sparen kann und die Marmelade nicht so süß wird.
Gelierzucker 1:1 für ca. 1 kg Früchte
Gelierzucker 2:1 für ca. 2 kg Früchte
Gelierzucker 3:1 für ca. 3 kg Früchte
jeweils pro kg Gelierzucker
Verpackung:









Der Gelierzucker befindet sich in einer bedruckten Papiertüte, wie wir sie auch von normalem Zucker kennen. Natürlich ist das Logo (2 Zuckerhüte) von Kölner Zucker abgebildet, außerdem verschiedene Früchte und groß weiß auf rot: 2:1.
Die Beschreibung der einzelnen Früchte, Strichcodes usw. erspare ich euch und mir.
Auf der Rückseite ist ein Grundrezept für Fruchtaufstrich (Marmelade) und für Gelee abgedruckt.
Inhaltsstoffe:










Zucker, Geliermittel Pektine, Säuerungsmittel Citronensäure, Öl pflanzlich, Konservierungsstoff Kaliumsorbat.
Leider finden sich keine Mengenangaben dazu auf der Verpackung, aber der zuerst genannte Stoff ist immer der mit der größten Menge und der letzte der mit der geringsten Menge.
Das Geliermittel Pektin ist in den meisten Obstsorten vorhanden, vor allem in Äpfeln. Die Citronensäure ist sinnvoll, besonders bei sehr süßem Obst. Aber wozu dient das pflanzliche Öl? Ich vermute, es ist dazu da, die Schaumbildung zu bremsen. Der Konservierungsstoff ist anscheinend notwendig, damit die geöffnete Marmelade sich länger hält. Bei Gelierzucker 1:1 sollte er überflüssig sein, denn Zucker ist ein wirkungsvolles Konservierungsmittel.
Grundrezept Marmelade:



















Für ein Kilo Früchte braucht man 500 g Gelierzucker 2:1. Die Früchte gut zerkleinern und mit dem Gelierzucker unter Rühren zum Kochen bringen. 3 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen. Heiß in Twist
Off
Gläser füllen und sofort verschließen.
Fruchtaufstrich mit Stückchen:























1 kg vorbereitete Früchte in Stückchen schneiden und mit 500 g Gelierzucker 2:1 vermischt ca. 4 Stunden ziehen lassen, dann unter Rühren 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Grundrezept Gelee:















Die Früchte entsaften und durch ein Tuch ablaufen lassen. 500 kg Gelierzucker 2:1 mit ¾ l Fruchtsaft unter Rühren zum Kochen bringen und bei starker Hitze 1 Minute kochen lassen, dann heiß in Twist
Off
Gläser füllen und sofort verschließen.
Wozu braucht man Gelierzucker überhaupt?

































Gelierzucker enthält ein Geliermittel (in diesem Fall Pektin), das aus Obst eine relativ feste, aber dennoch streichfähige Masse macht, die sich auf einem Frühstücksbrötchen sehr gut macht und nicht herunterläuft.
Pektin kommt in vielen Obstsorten vor und wird auch daraus gewonnen. Einige Obstarten enthalten sogar so viel Pektin, dass Gelierzucker völlig überflüssig ist. Bei anderen Obstsorten kann man das fehlende Pektin durch den Saft von roten Johannisbeeren oder Zitronen hinzufügen.
Gruppe 1
(enthält viel Pektin, d.h. man muss etwas Wasser hinzufügen, sonst wird die Marmelade zu fest):
Äpfel, Schwarze Johannisbeeren, Pflaumen, Stachelbeeren, Quitten.
Gruppe 2
(enthält viel Pektin, die Früchte sind aber sehr saftig und es wird kein Wasser hinzugefügt).
Blaubeeren (Heidelbeeren), Sauerkirschen, Schattenmorellen, reife Stachelbeeren, Brombeeren, Passionsfrucht, Himbeeren, Rhabarber.
Gruppe 3
(enthält wenig Pektin und brauchen daher entweder den Saft von Zitronen oder Johannisbeeren oder man macht sie mit Gelierzucker ein)
Aprikosen, Süßkirschen, Feigen, Litschi, Mango, Melonen, Pfirsiche, Ananas, Erdbeeren, Tomaten.
Vor
und Nachteile:















Gelierzucker braucht man eigentlich nur für die Früchte der Gruppe 3 oder wenn man Zucker einsparen will.
Der Vorteil ist, dass die Marmelade nicht so süß wird und weniger Kalorien hat. Andererseits verringert sich auch die Kochzeit.
Der Nachteil ist, dass sich die Haltbarkeit deutlich verringert, trotz des Konservierungsmittels. Auf der Packung des Gelierzuckers steht nicht umsonst der Hinweis, dass sich bei längerer Lagerung die Farbe verändern kann und die angebrochene Marmelade im Kühlschrank aufbewahrt werden soll.
Herkömmlich zubereitete Marmelade verändert die Farbe im Laufe eines Jahres (oder länger) nicht und man kann sie auch angebrochen im Küchenschrank aufbewahren. Der Zucker selbst ist ein sehr guter Konservierungsstoff, der die Marmelade oder das Gelee sehr lange haltbar macht.
Wenn es einmal schimmelt, dann sind meistens kleine Wassertröpfchen schuld, die am Deckel kondensieren und runtertropfen.
Marmelade und Gelee ohne Gelierzucker:































Die Früchte waschen, klein schneiden und in einen Topf geben (bei Erdbeeren ohne Wasser mit dem Saft von 2 Zitronen oder 12 EL Johannisbeersaft, bei Äpfeln mit ¼ l Wasser pro kg). Dann langsam kochen lassen, bis die Früchte weich sind. Das langsame Kochen löst das Pektin aus den Früchten. Die Kochzeit variiert je nach Obstart.
Dann 1 kg Zucker hinzugeben und wenn er sich aufgelöst hat, schnell zum Kochen bringen. Umrühren, aber nicht zu häufig, damit die Temperatur über 100°C steigt. Bei einigen Früchten (z.B. Blaubeeren) ist es ganz wichtig, den Zucker erst hinzuzufügen, wenn die Schalen weich sind, da sie sonst beim Kochen mit Zucker nicht weich werden.
Gelierprobe machen: 1 TL Marmelade auf eine Untertasse tropfen und abkühlen lassen. Wenn man mit dem Finger dagegen drückt und sich Falten bilden, ist die Marmelade ok.
Die Marmelade oder das Gelee so heiß wie möglich in Twist
Off
Gläser füllen und sofort verschließen. Wenn die Stückchen in der Marmelade sich nicht gleichmäßig verteilen, sollte man die Gläser beim Erkalten mehrmals umdrehen.
Erfahrungen:










Da ich einen Garten habe und mir Erdbeeren und Johannisbeeren in größeren Mengen zur Verfügung stehen, koche ich jedes Jahr Marmelade und Gelee für meine Eltern und Freunde ein.
Dabei bevorzuge ich die traditionelle Methode ohne Gelierzucker. Letztes Jahr habe ich allerdings auch den Kölner Gelierzucker 2:1 ausprobiert und das Ergebnis war sehr gut, vor allem bei der Erdbeermarmelade und der Orangenmarmelade, die ich im Winter gekocht habe.
Das Kochen von Marmelade oder Gelee ist mit dem Einmachzucker sehr leicht und gelingt auf jeden Fall. Die Marmelade wird nicht so süß, ist aber auch nicht so lange haltbar wie herkömmlich zubereitete. Auch dieses Jahr werde ich wieder Gelierzucker für eine kleine Menge Erdbeermarmelade verwenden und sie in kleine Gläser füllen. Meine Eltern warten schon darauf.
Sobald aber die Johannisbeeren reif sind, nehme ich normalen Zucker, denn dann koche ich viele Gläser, die auch lange halten müssen und sich nicht verfärben sollen. Zu den Erdbeeren kommt dann Johannisbeersaft oder auch ganze Früchte, die viel Pektin enthalten und den Gelierzucker überflüssig machen.
Fazit:




Der Gelierzucker ist praktisch, die Marmelade oder das Gelee gelingen immer und der Brotaufstrich ist je nach verwendetem Gelierzucker (1:1, 2:1, 3:1) nicht so süß.
Die Haltbarkeit ist leider nicht so gut wie bei herkömmlich gekochter Marmelade (trotz Konservierungsmittel) und außerdem kann sie sich bei längerer Aufbewahrungszeit verfärben.
Für viele Früchte ist Gelierzucker überflüssig, da sie selbst genug Pektin enthalten und bei richtiger Zubereitung von allein gelieren.
Den Gelierzucker kann ich dennoch empfehlen, da er die Marmeladenherstellung sehr vereinfacht, vor allem für Früchte, die nicht genug eigenes Pektin enthalten.
Da der Gelierzucker wesentlich teurer ist, als normaler Zucker (0,69 €/500g), bevorzuge ich bei größeren Mengen auf jeden Fall die traditionelle Zubereitung ohne Gelierzucker.
2005 by Rosensammlerin bzw. bezaubernde
Ginie
Kölner Gelierzucker 2:1
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Kölner Gelierzucker 2:1
Kölner Gelierzucker 2:1Bericht von Rosensammlerin über Kölner Gelierzucker 2:1
Veröffentlicht am 19.05.05 - 22:49 Uhr
Der Bericht wurde bisher 10554 mal gelesen.
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Der Autor benotete das Produkt Kölner Gelierzucker 2:1 mit der Note: 2
| Pro: praktisch |
| Contra: nicht so haltbar |
Empfehlenswert? Ja
Bericht:
Kölner Gelierzucker
Pfeifer & Langen
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Telefon: 6 Cent pro Anruf)
01802
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www.koelner
zucker.deBald beginnt die Erdbeersaison!
























Bald beginnt die Saison für Marmelade und Gelees. Normalerweise braucht man pro Kilogramm Früchte ca. 1 kg Zucker. Gelierzucker gibt es mit verschieden viel Geliermittel, so dass man Zucker sparen kann und die Marmelade nicht so süß wird.
Gelierzucker 1:1 für ca. 1 kg Früchte
Gelierzucker 2:1 für ca. 2 kg Früchte
Gelierzucker 3:1 für ca. 3 kg Früchte
jeweils pro kg Gelierzucker
Verpackung:









Der Gelierzucker befindet sich in einer bedruckten Papiertüte, wie wir sie auch von normalem Zucker kennen. Natürlich ist das Logo (2 Zuckerhüte) von Kölner Zucker abgebildet, außerdem verschiedene Früchte und groß weiß auf rot: 2:1.
Die Beschreibung der einzelnen Früchte, Strichcodes usw. erspare ich euch und mir.
Auf der Rückseite ist ein Grundrezept für Fruchtaufstrich (Marmelade) und für Gelee abgedruckt.
Inhaltsstoffe:










Zucker, Geliermittel Pektine, Säuerungsmittel Citronensäure, Öl pflanzlich, Konservierungsstoff Kaliumsorbat.
Leider finden sich keine Mengenangaben dazu auf der Verpackung, aber der zuerst genannte Stoff ist immer der mit der größten Menge und der letzte der mit der geringsten Menge.
Das Geliermittel Pektin ist in den meisten Obstsorten vorhanden, vor allem in Äpfeln. Die Citronensäure ist sinnvoll, besonders bei sehr süßem Obst. Aber wozu dient das pflanzliche Öl? Ich vermute, es ist dazu da, die Schaumbildung zu bremsen. Der Konservierungsstoff ist anscheinend notwendig, damit die geöffnete Marmelade sich länger hält. Bei Gelierzucker 1:1 sollte er überflüssig sein, denn Zucker ist ein wirkungsvolles Konservierungsmittel.
Grundrezept Marmelade:



















Für ein Kilo Früchte braucht man 500 g Gelierzucker 2:1. Die Früchte gut zerkleinern und mit dem Gelierzucker unter Rühren zum Kochen bringen. 3 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen. Heiß in Twist
Off
Gläser füllen und sofort verschließen. Fruchtaufstrich mit Stückchen:























1 kg vorbereitete Früchte in Stückchen schneiden und mit 500 g Gelierzucker 2:1 vermischt ca. 4 Stunden ziehen lassen, dann unter Rühren 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Grundrezept Gelee:















Die Früchte entsaften und durch ein Tuch ablaufen lassen. 500 kg Gelierzucker 2:1 mit ¾ l Fruchtsaft unter Rühren zum Kochen bringen und bei starker Hitze 1 Minute kochen lassen, dann heiß in Twist
Off
Gläser füllen und sofort verschließen.Wozu braucht man Gelierzucker überhaupt?

































Gelierzucker enthält ein Geliermittel (in diesem Fall Pektin), das aus Obst eine relativ feste, aber dennoch streichfähige Masse macht, die sich auf einem Frühstücksbrötchen sehr gut macht und nicht herunterläuft.
Pektin kommt in vielen Obstsorten vor und wird auch daraus gewonnen. Einige Obstarten enthalten sogar so viel Pektin, dass Gelierzucker völlig überflüssig ist. Bei anderen Obstsorten kann man das fehlende Pektin durch den Saft von roten Johannisbeeren oder Zitronen hinzufügen.
Gruppe 1
(enthält viel Pektin, d.h. man muss etwas Wasser hinzufügen, sonst wird die Marmelade zu fest):
Äpfel, Schwarze Johannisbeeren, Pflaumen, Stachelbeeren, Quitten.
Gruppe 2
(enthält viel Pektin, die Früchte sind aber sehr saftig und es wird kein Wasser hinzugefügt).
Blaubeeren (Heidelbeeren), Sauerkirschen, Schattenmorellen, reife Stachelbeeren, Brombeeren, Passionsfrucht, Himbeeren, Rhabarber.
Gruppe 3
(enthält wenig Pektin und brauchen daher entweder den Saft von Zitronen oder Johannisbeeren oder man macht sie mit Gelierzucker ein)
Aprikosen, Süßkirschen, Feigen, Litschi, Mango, Melonen, Pfirsiche, Ananas, Erdbeeren, Tomaten.
Vor
und Nachteile:














Gelierzucker braucht man eigentlich nur für die Früchte der Gruppe 3 oder wenn man Zucker einsparen will.
Der Vorteil ist, dass die Marmelade nicht so süß wird und weniger Kalorien hat. Andererseits verringert sich auch die Kochzeit.
Der Nachteil ist, dass sich die Haltbarkeit deutlich verringert, trotz des Konservierungsmittels. Auf der Packung des Gelierzuckers steht nicht umsonst der Hinweis, dass sich bei längerer Lagerung die Farbe verändern kann und die angebrochene Marmelade im Kühlschrank aufbewahrt werden soll.
Herkömmlich zubereitete Marmelade verändert die Farbe im Laufe eines Jahres (oder länger) nicht und man kann sie auch angebrochen im Küchenschrank aufbewahren. Der Zucker selbst ist ein sehr guter Konservierungsstoff, der die Marmelade oder das Gelee sehr lange haltbar macht.
Wenn es einmal schimmelt, dann sind meistens kleine Wassertröpfchen schuld, die am Deckel kondensieren und runtertropfen.
Marmelade und Gelee ohne Gelierzucker:































Die Früchte waschen, klein schneiden und in einen Topf geben (bei Erdbeeren ohne Wasser mit dem Saft von 2 Zitronen oder 12 EL Johannisbeersaft, bei Äpfeln mit ¼ l Wasser pro kg). Dann langsam kochen lassen, bis die Früchte weich sind. Das langsame Kochen löst das Pektin aus den Früchten. Die Kochzeit variiert je nach Obstart.
Dann 1 kg Zucker hinzugeben und wenn er sich aufgelöst hat, schnell zum Kochen bringen. Umrühren, aber nicht zu häufig, damit die Temperatur über 100°C steigt. Bei einigen Früchten (z.B. Blaubeeren) ist es ganz wichtig, den Zucker erst hinzuzufügen, wenn die Schalen weich sind, da sie sonst beim Kochen mit Zucker nicht weich werden.
Gelierprobe machen: 1 TL Marmelade auf eine Untertasse tropfen und abkühlen lassen. Wenn man mit dem Finger dagegen drückt und sich Falten bilden, ist die Marmelade ok.
Die Marmelade oder das Gelee so heiß wie möglich in Twist
Off
Gläser füllen und sofort verschließen. Wenn die Stückchen in der Marmelade sich nicht gleichmäßig verteilen, sollte man die Gläser beim Erkalten mehrmals umdrehen.Erfahrungen:










Da ich einen Garten habe und mir Erdbeeren und Johannisbeeren in größeren Mengen zur Verfügung stehen, koche ich jedes Jahr Marmelade und Gelee für meine Eltern und Freunde ein.
Dabei bevorzuge ich die traditionelle Methode ohne Gelierzucker. Letztes Jahr habe ich allerdings auch den Kölner Gelierzucker 2:1 ausprobiert und das Ergebnis war sehr gut, vor allem bei der Erdbeermarmelade und der Orangenmarmelade, die ich im Winter gekocht habe.
Das Kochen von Marmelade oder Gelee ist mit dem Einmachzucker sehr leicht und gelingt auf jeden Fall. Die Marmelade wird nicht so süß, ist aber auch nicht so lange haltbar wie herkömmlich zubereitete. Auch dieses Jahr werde ich wieder Gelierzucker für eine kleine Menge Erdbeermarmelade verwenden und sie in kleine Gläser füllen. Meine Eltern warten schon darauf.
Sobald aber die Johannisbeeren reif sind, nehme ich normalen Zucker, denn dann koche ich viele Gläser, die auch lange halten müssen und sich nicht verfärben sollen. Zu den Erdbeeren kommt dann Johannisbeersaft oder auch ganze Früchte, die viel Pektin enthalten und den Gelierzucker überflüssig machen.
Fazit:




Der Gelierzucker ist praktisch, die Marmelade oder das Gelee gelingen immer und der Brotaufstrich ist je nach verwendetem Gelierzucker (1:1, 2:1, 3:1) nicht so süß.
Die Haltbarkeit ist leider nicht so gut wie bei herkömmlich gekochter Marmelade (trotz Konservierungsmittel) und außerdem kann sie sich bei längerer Aufbewahrungszeit verfärben.
Für viele Früchte ist Gelierzucker überflüssig, da sie selbst genug Pektin enthalten und bei richtiger Zubereitung von allein gelieren.
Den Gelierzucker kann ich dennoch empfehlen, da er die Marmeladenherstellung sehr vereinfacht, vor allem für Früchte, die nicht genug eigenes Pektin enthalten.
Da der Gelierzucker wesentlich teurer ist, als normaler Zucker (0,69 €/500g), bevorzuge ich bei größeren Mengen auf jeden Fall die traditionelle Zubereitung ohne Gelierzucker.
2005 by Rosensammlerin bzw. bezaubernde
GinieKölner Gelierzucker 2:1
Einige Kommentare über den Bericht Kölner Gelierzucker 2:1
| Richtig guter Themenbericht mit jede Menge Informationen. Liest sich ausserdem noch sehr gut und darum auch von der Aufteilung her einwandfrei und lobenswert. Insgesamt klasse Bericht. | ||
| Ein Bericht wie ich ihn mag. Ausführlich, informativ und schön geschrieben. Sowas lese ich gern. Deshalb gebe ich ein sehr hilfreich auf deinen Bericht. Liebe Grüße. | ||
| Ich finde deinen Bericht sehr hilfreich, da er sich gut lesen lässt und mich gut informiert hat. Daher vergebe ich gerne ein sehr hilfreich. Viele Grüße von manu63 | ||
| Mal bewerte ich so, mal so. Bei dir gibts eindeutig ein sehr hilfreich:o) Dein Bericht ist auf jeden Fall interessant und wieso dann nicht die beste Bewertung:o) | ||
| Und wieder hast Du einen sehr schönen Bericht abgeliefert, der alles Wissenswerte enthält und es mir einfach gefallen ist, diesen mit sh zu bewerten. Gruß Joe |
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