PlayStation 1
1994 wurde die PlayStation 1 von Sony auf den Markt gebracht. Eingestellt wurde die Herstellung der Spielkonsole endgültig 2006. Die PlayStation 1 zählt zu den erfolgreichsten Spielekonsolen der 1990er Jahren und wurde weltweit 102 Millionen mal verkauft. Der Erfinder der PlayStation, Ken Kutaragi, arbeite seit 1980 bereits mit Entwicklern zusammen und entwickelte den SPC-700, einen 16Bit Auido-Chip für die neue Nintendo Konsole.Damals sollte Sony eigentlich ein CD-Add-On für die 16-Bit-Konsole „SNES“ (Super Nintendo Entertainment System) für Nintendo entwickeln. Sony sollte es für diese Entwicklung erlaubt werden, eine eigene Konsole mit CD-ROM-Laufwerk entwickeln zu dürfen und die damals sehr wertvolle SNES-Technologie nutzen zu können. Aus dem Jahre 1988 gab es bereits zwischen Nintendo und Sony einen Vertrag über die Entwicklung des SNES-CD-Formates. In diesem Vertrag war geregelt, dass Sony die vollständige Kontrolle über alle Titel hatte, die auf dem SNES-CD-ROM-Format basieren würden. Der Vertrag wurde daher annulliert.
Auf der June CES wurde dann verkündet, dass ein Vertrag mit Phillips geschlossen würde, damit die Entwicklungen, die mit Sony begonnen wurden, fortgeführt werden können. Einige Zeit später wurde dieser Vertrag jedoch wieder aufgelöst und Sony entschied sich, an der Spielkonsole eigenständig weiter zu arbeiten. Inoffiziell trug diese Konsole bis zur Erscheinung der PSone bzw. der PlayStation 2 das Kürzel „PSX“. Nintendo hatte jedoch etwas gegen die Abkürzung „PSX“ und führte gegen Sony einen Prozess. Hierbei ging es gegen die Freigabe der Play Station, da die Rechte am Namen bei Nintendo lagen.
Allerdings ging Nintendo aus diesem Streit als Verlierer heraus. 1992 ergab sich ein weiteres Abkommen zwischen Nintendo und Sony, nachdem die Sony Play Station einen Port für SNES-Spiele beinhalten sollte. Den größten Anteil der Einnahmen an den Spielen ging an Nintendo, Sony durfte hingegen weiterhin den Sony SPC-700 Audioprozessor für den SNES benutzen. Bereits 1993 arbeitete Sony an einer überarbeiteten Play Station.
Die SNES-Technologie war veraltet und die Next-Generation Konsolen waren angesagt. Neben einer neuen Generation von Hard- und Software wurde der SNES-Port in die Konsole weggelassen und auch das Leereichen zwischen den Worten verschwand. Dies war die Geburtsstunde der PlayStation. Die erste verbesserte Version der PlayStation kam Anfang 1996 auf den Markt, als Reaktion auf die Beschwerden über die Hitzeentwicklung der Software. Eine weitere Variante ist die sog. „Net Yaroze“. Sie war schwarz und wesentlich teurer als eine normale PlayStation. Hiermit war die eigene Programmierung von Spielen und Applikationen möglich. Das Gerät wurde im Jahre 2000 in PSone umbenannt, nachdem die PlayStation 2 erschienen war.
Neben der Änderung des Namens gab es auch eine optische Veränderung des Gerätes. Die PlayStation 1 hatte wohl einen so unschlagbaren Erfolg, weil die Spiele auf CD-ROMs ausgeliefert wurden, während es beim SNES Module waren. Dadurch konnten die Herstellungskosten geringer gehalten werden und der größere Speicherplatz ermöglichte den Einbau von umfangreichen FMV-Zwischensequenzen in die Spiele. Des weiteren verfügte die Konsole über einen MOD-Chip. Hiermit konnten Spiele aus Japan und den USA gespielt werden. Auch war es durch den MOD-Chip möglich, Spiele von selbst gebrannten CDs abzuspielen. Außerdem verfügt die PlayStation 1 über eine echte 3D-Grafik, was bei dem Konkurrenzprodukt von Nintendo nicht der Fall war.
Die PlayStation 1 hat zwei Anschlüsse für verschiedene Controller, die die Spielfiguren des jeweiligen Spiels steuern. Das PlayStation-Joypad verfügt über vier Haupttasten für den Daumen der rechten Hand sowie zwei Auswahltasten in der Mitte und vier Schulterknöpfe, die jeweils mit dem Zeigefinger betätigt werden. Jede Taste ist mit unterschiedlichen Aufgaben belegt. 1997 wurde ein Analogcontroller eingeführt, dessen Steuerknüppel eine stufenlose Richtungsangabe bei unterschiedlicher Einschlagstärke erlaubte.
Damit auch gleichzeitig der Komfort verbessert werden konnte, wurden die hinteren Schultertasten vergrößert. 1998 wurde mit dem Spiel „Gran Turismo“ der „Dual Shock“ Controller eingeführt. Diese Ablöse des Analogcontroller war vom Aufbau her gleich, jedoch bot der Dual Shock eine optionale „Rumble“-Funktion. Durch einen eingebauten halbkreisförmigen Metallbaustein entstand eine Unwucht, die das Joypad zum Vibrieren brachte.
Des weiteren gibt es viele Peripherie-Bausteine für die PlayStation 1, wie beispielsweise das Multi Tap, mit dem sich die Kontroller auf fünf und die Speicherkarten auf vier erweitern lassen. Die PlayStation 1 verfügt über eine CPU mit 32-Bit Technologie und einen Arbeitsspeicher von 2 MB, 512 KB ROM und eine 1 MB Grafik mit einer Farbtiefe von 4- bis 24-Bit und einer Auflösung von 320x240 bis 640x480. Der Sound verfügt über 24 Kanäle mit einem 512 KB Sound RAM und MIDI Unterstützung. Des weiteren hat die Play Station 1 ein 2-fach CD-ROM Laufwerk mit 660 MB Speicherplatz.
1994 wurde die PlayStation 1 von Sony auf den Markt gebracht. Eingestellt wurde die Herstellung der Spielkonsole endgültig 2006. Die PlayStation 1 zählt zu den erfolgreichsten Spielekonsolen der 1990er Jahren und wurde weltweit 102 Millionen mal verkauft. Der Erfinder der PlayStation, Ken Kutaragi, arbeite seit 1980 bereits mit Entwicklern zusammen und entwickelte den SPC-700, einen 16Bit Auido-Chip für die neue Nintendo Konsole.
Damals sollte Sony eigentlich ein CD-Add-On für die 16-Bit-Konsole „SNES“ (Super Nintendo Entertainment System) für Nintendo entwickeln. Sony sollte es für diese Entwicklung erlaubt werden, eine eigene Konsole mit CD-ROM-Laufwerk entwickeln zu dürfen und die damals sehr wertvolle SNES-Technologie nutzen zu können. Aus dem Jahre 1988 gab es bereits zwischen Nintendo und Sony einen Vertrag über die Entwicklung des SNES-CD-Formates. In diesem Vertrag war geregelt, dass Sony die vollständige Kontrolle über alle Titel hatte, die auf dem SNES-CD-ROM-Format basieren würden. Der Vertrag wurde daher annulliert.
Auf der June CES wurde dann verkündet, dass ein Vertrag mit Phillips geschlossen würde, damit die Entwicklungen, die mit Sony begonnen wurden, fortgeführt werden können. Einige Zeit später wurde dieser Vertrag jedoch wieder aufgelöst und Sony entschied sich, an der Spielkonsole eigenständig weiter zu arbeiten. Inoffiziell trug diese Konsole bis zur Erscheinung der PSone bzw. der PlayStation 2 das Kürzel „PSX“. Nintendo hatte jedoch etwas gegen die Abkürzung „PSX“ und führte gegen Sony einen Prozess. Hierbei ging es gegen die Freigabe der Play Station, da die Rechte am Namen bei Nintendo lagen.
Allerdings ging Nintendo aus diesem Streit als Verlierer heraus. 1992 ergab sich ein weiteres Abkommen zwischen Nintendo und Sony, nachdem die Sony Play Station einen Port für SNES-Spiele beinhalten sollte. Den größten Anteil der Einnahmen an den Spielen ging an Nintendo, Sony durfte hingegen weiterhin den Sony SPC-700 Audioprozessor für den SNES benutzen. Bereits 1993 arbeitete Sony an einer überarbeiteten Play Station.
Die SNES-Technologie war veraltet und die Next-Generation Konsolen waren angesagt. Neben einer neuen Generation von Hard- und Software wurde der SNES-Port in die Konsole weggelassen und auch das Leereichen zwischen den Worten verschwand. Dies war die Geburtsstunde der PlayStation. Die erste verbesserte Version der PlayStation kam Anfang 1996 auf den Markt, als Reaktion auf die Beschwerden über die Hitzeentwicklung der Software. Eine weitere Variante ist die sog. „Net Yaroze“. Sie war schwarz und wesentlich teurer als eine normale PlayStation. Hiermit war die eigene Programmierung von Spielen und Applikationen möglich. Das Gerät wurde im Jahre 2000 in PSone umbenannt, nachdem die PlayStation 2 erschienen war.
Neben der Änderung des Namens gab es auch eine optische Veränderung des Gerätes. Die PlayStation 1 hatte wohl einen so unschlagbaren Erfolg, weil die Spiele auf CD-ROMs ausgeliefert wurden, während es beim SNES Module waren. Dadurch konnten die Herstellungskosten geringer gehalten werden und der größere Speicherplatz ermöglichte den Einbau von umfangreichen FMV-Zwischensequenzen in die Spiele. Des weiteren verfügte die Konsole über einen MOD-Chip. Hiermit konnten Spiele aus Japan und den USA gespielt werden. Auch war es durch den MOD-Chip möglich, Spiele von selbst gebrannten CDs abzuspielen. Außerdem verfügt die PlayStation 1 über eine echte 3D-Grafik, was bei dem Konkurrenzprodukt von Nintendo nicht der Fall war.
Die PlayStation 1 hat zwei Anschlüsse für verschiedene Controller, die die Spielfiguren des jeweiligen Spiels steuern. Das PlayStation-Joypad verfügt über vier Haupttasten für den Daumen der rechten Hand sowie zwei Auswahltasten in der Mitte und vier Schulterknöpfe, die jeweils mit dem Zeigefinger betätigt werden. Jede Taste ist mit unterschiedlichen Aufgaben belegt. 1997 wurde ein Analogcontroller eingeführt, dessen Steuerknüppel eine stufenlose Richtungsangabe bei unterschiedlicher Einschlagstärke erlaubte.
Damit auch gleichzeitig der Komfort verbessert werden konnte, wurden die hinteren Schultertasten vergrößert. 1998 wurde mit dem Spiel „Gran Turismo“ der „Dual Shock“ Controller eingeführt. Diese Ablöse des Analogcontroller war vom Aufbau her gleich, jedoch bot der Dual Shock eine optionale „Rumble“-Funktion. Durch einen eingebauten halbkreisförmigen Metallbaustein entstand eine Unwucht, die das Joypad zum Vibrieren brachte.
Des weiteren gibt es viele Peripherie-Bausteine für die PlayStation 1, wie beispielsweise das Multi Tap, mit dem sich die Kontroller auf fünf und die Speicherkarten auf vier erweitern lassen. Die PlayStation 1 verfügt über eine CPU mit 32-Bit Technologie und einen Arbeitsspeicher von 2 MB, 512 KB ROM und eine 1 MB Grafik mit einer Farbtiefe von 4- bis 24-Bit und einer Auflösung von 320x240 bis 640x480. Der Sound verfügt über 24 Kanäle mit einem 512 KB Sound RAM und MIDI Unterstützung. Des weiteren hat die Play Station 1 ein 2-fach CD-ROM Laufwerk mit 660 MB Speicherplatz.


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